Online: 13.04.2015 - ePaper: 14.04.2015

Müll in den Körper, Gift für Körperzellen

Betrifft: Diskussion über Schutzimpfungen

Allergien als Folge von Impfungen? Und was ist mit Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden? Sie sind unser täglich "Brot". Herr Dr. Lucas führt nachvollziehbar die Notwendigkeit von Impfungen ins Feld. Nicht alles impfen, für das es ein Serum gibt, sondern verantwortungsbewusst und individuell.

Und die Allergien? Schauen Sie einmal in einem Supermarkt in die Wagen der Kunden neben Ihnen, gefüllt mit "Fraßfood": Pudding im Plastikbecher, schlimmverbesserte Joghurts für den vorher mit miserablen Nahrungsmitteln vermurksten Darm. Pizza mit mehr Zusatzstoffen als Belag. Fruchtsaft gepanscht mit Zucker, Farb-, Konservierungsstoffen und Vitaminzusätzen in unverantwortlicher Menge. Aromen, die das Vorhandensein einer Frucht vorgaukeln, ohne dass eine Unze davon in dem Produkt enthalten ist. Eine Tütensuppe für vier Personen mit sieben Gramm Hühnerfleisch. Tüten mit Gulasch-fix-und-fertig, Plastikbecher mit Nudeln und einer Spur von chemisch behandeltem Gemüse zum Aufgießen mit heißem Wasser. Geradezu abartig auch Bratkartoffeln in der Tüte. All das wird verzehrt und auch den Kindern serviert. Müll in den Körper, Giftstoffe für jede unserer wunderbaren Körperzellen, die sich wehren, solange sie können mit allergischen Reaktionen, Darmproblemen, rheumatischen Beschwerden, Migräne und so weiter.

Selbst für die Familie kochen? Keine Zeit, denn es warten auf Mama beziehungsweise die Kleinen die Gymnastikgruppe, der Bastelclub, Musikunterricht, Tennisplatz, diverse andere Events et cetera. Jeden Tag eine andere Veranstaltung. Eine? Mitunter auch zwei. Und noch die Talkshow und der Musikantenstadl. Nein, da kann man/frau nicht auch noch kochen.

Die, die das doch hinbekommen, sind ja auch nicht besser dran. Das Jahr über bringt der gute Landwirt so allerlei auf den Acker, spritzt im Sommer vor der Ernte das Getreide für unser Brot und im Herbst das Kartoffelkraut ab, damit beide rasch trocknen. Was wir nicht durch den Sprühnebel abbekommen, was nicht auf dem Grundstück landet, können wir dann später mit dem Gemüse essen. Hunde, die an den mitbesprühten Feldrändern das Gras fressen, erkranken schwer; bei Wild ist das - wie man mir versicherte - noch nicht "beobachtet" worden. Die Aussage ist perfide.

In Frankreich ist Parkinson durch Pflanzenschutzmittel (Glyphosat) bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt. In Deutschland haben Landwirte geklagt und Recht bekommen. Nur Parkinson? Nicht auch andere Nervenschädigungen, MS, Leukämie?

Nun gibt es Apps zur Optimierung der restlichen Lebensfunktionen. Sie wissen nicht mehr, ob sie gut geschlafen haben? Fragen Sie Ihre App. Der tägliche Stress: Was macht der Blutdruck? Habe ich mein "Soll" beim Laufen schon erfüllt? Habe ich etwas Falsches zur falschen Zeit gegessen? Liebe Leute, ruhig Blut, auch das ist geregelt: Der Wecker klingelt, wenn die nächste Pille fällig ist. Automatisch.

Frauke Opitz, Gohlau

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