Online: 05.06.2015 - ePaper: 06.06.2015

Kirchen sollten ein entschiedenes Nein ausdrücken

Betrifft: Homoehe

Nun haben die Iren sich für die Homoehe entschieden, und schon glauben einige Besserwisser, dass auch hier in Deutschland einführen zu müssen. Nun, die Iren können machen, was sie wollen, doch hier in Deutschland erwarte ich mehr geistigen und geistlichen Einsatz. Gehen wir das Ganze doch mal sachlich an. Homosexuelle sind auch Menschen und müssen eben als solche behandelt werden. Dies heißt, sie dürfen in keinster Weise diskriminiert werden, was inzwischen ja auch gesetzlich geregelt ist.

Sodann muss die Frage kommen: Was ist die Ehe? Sie ist der erkennbare Bund zwischen Mann und Frau, aus dem Kinder hervorgehen. Egal wie wir es drehen wollen, ob göttlich gewollt oder naturgegeben, damit neues menschliches Leben entstehen kann, benötige ich Mann und Frau, nicht Frau und Frau oder Mann und Mann. Folglich ist die Ehe also der besondere Ort, aus dem menschliches Leben hervorgeht. Nun gibt es verbildete Menschen, die da glauben, dass man Leben auch aus dem Reagenzglas zeugen kann. Doch was ist das für ein Mensch, der dort entsteht?

Wenn also schon für die Zeugung menschlichen Lebens Mann und Frau nötig sind, wie sehr sind dann die beiden Komponenten wichtig, aus diesem menschlichen Leben einen für sich existierenden Menschen zu formen? Ja für die Charakterbildung sind beide Einflüsse vonnöten, die von Mutter und die von Vater, welche jedoch in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung nicht gegeben sind. Und wie wollen wir den Kindern erklären, dass sie nur zwei Mütter und oder zwei Väter haben, obwohl in der Schule gelehrt wird, dass zu einem Kind Vater und Mutter gehören?

Zurzeit ist homosexuell groß angesagt und soll also rechtlich mehr als nur legalisiert werden. Doch mal weiter gedacht: Heute die Homosexuellen, morgen die Pädophilen, dann die Inzucht, allesamt sind sie keine naturgegebenen Veranlagungen, allenfalls Überzeugungen. Aber Überzeugungen sind auch nationalsozialistische Ansichten und Parteien oder anderweitige Extreme, wollen wir diese dann auch alle gleichstellen und legalisieren?

Gesellschaft, Politik und Gesetzgebung werden stark von der jeweiligen Kultur und diese von der Religion beeinflusst, was für unseren Erdteil das Christentum ist. Da erwarte ich von den Kirchen kein einfaches Mitmachen, weil es so bequem ist, sondern erwarte ein entschiedenes und mit Nachdruck gesprochenes Nein. Denn dass in unserem Grundgesetz, Artikel 6, steht, dass Ehe und Familie unter einem besonderen Schutz des Staates stehen, rührt eben von diesem kirchlichen Einfluss her. Die Kirche wiederum beruft sich auf die Bibel als Gottes Wort, und dort ist zu lesen in 3. Mose 18, Vers 22, dass es Gott nicht gefällt, wenn sich Mann zu Mann oder Frau zu Frau legt. Was sich mit der Tatsache deckt, dass eben nur Mann und Frau Kinder zeugen können.

Wollen wir also eine Ordnung haben, in und aus der alles funktionieren kann, dann müssen wir nicht Blödsinn nachmachen, denn mit solchen sexuellen Auswüchsen sind schon die anderen vor uns gewesenen Hochkulturen untergegangen.

Herbert Flügel, Lüchow

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