Online: 19.06.2015 - ePaper: 20.06.2015

Volksfestartige Werbung

Betrifft: Meldung "Erster Tag der Bundeswehr" und Nachruf "Für Frieden und Völkerverständigung" (EJZ vom 13. Juni)

Es trifft sich gut, dass in der Ausgabe der Zeitung mit einem Bericht über den Ablauf des Tages ein sehr guter Artikel über den leider verstorbenen Kreisjugendpfleger Hans Naumann steht. Dank dem Verfasser Axel Schmidt.

Anstatt einen Tag der Bundeswehr zu feiern, wäre es sinnvoller, einen "Tag des zivilen Friedensdienstes" einzuführen, um Informationen über diesen wenig bekannten, aber dringenden Dienst zu vermitteln.

Zum Tag der Bundeswehr fanden an 15 Standorten in ganz Deutschland volksfestartige Werbeveranstaltungen statt, mit Pizza und Crepes. Das Auftreten von Frau von der Leyen ist geradezu lächerlich. Die eigentliche Arbeit der Soldaten, das Zerstören und Töten, kommt nicht zur Sprache. Wir kennen das aus TV-Dokumentationen, alles andere ist Augenwischerei.

Wir brauchen für junge Menschen gute Vorbilder für ihre Berufswahl und ihr Leben, wie zum Beispiel Hans Naumann. Viele andere aus unserem Landkreis ließen sich nennen, die sich heute in seinem Sinne einsetzen.

Last noch least sei Thomas Mann zitiert: "Krieg ist nichts anderes als Drückebergerei vor den Aufgaben des Friedens."

↔Ewis Storck,

↔Belau

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