Online: 24.07.2015 - ePaper: 25.07.2015

Blitzer-Euros für Straßenbau

Betrifft: Verkehrspolitik des Landkreises

Die fatale Kreis-Verkehrspolitik fördert die Abwanderung. Verkehrspolitisch gegensteuern ist die Devise. Das ist die letzte Rettung auch für unsere Schulen. Es fahren jetzt täglich etwa 400000 Menschen aus dem Umfeld von Hamburg nach Hamburg zur Arbeit. Aus der Altmark rund 900, aus Lüchow-Dannenberg circa 600, aus der Stadt Lüneburg etwa 4000. In Hamburg sind die Grundstückspreise und die Mieten sehr hoch. Weil sie hier wohnen wollen, aber keine Arbeit bekommen, fahren so viele Leute jeden Tag diese Strecke zur Arbeit. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Kreisstraße 8 dürfte wieder so ein Flop sein, die beiden tödlichen Unfälle haben nichts mit der Geschwindigkeit zu tun. Die K 8 zur Bundesstraße aufzustufen, wäre der richtige Weg, die Fahrzeit nach Lüneburg und Hamburg erheblich zu verkürzen. Das ist aber nur mit vernünftig ausgebauten Straßen möglich. Die Ortschaften Bellahn und Mützingen könnten umgangen werden. Mit den Blitzern wurden jährlich rund 2,2 Millionen Euro eingenommen. Warum fließt davon kein Cent in unserem Landkreis in den Straßenbau? Somit würden wir auch die Schulen erhalten, bevor die letzten Bürger den Landkreis verlassen und der Landkreis aufgelöst wird.

↔Uwe Leitner, Lüchow

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