Online: 18.08.2015 - ePaper: 19.08.2015

Nicht jeder Protest istgleich Rechtspopulismus

Betrifft: Brennende Flüchtlingsheime

Protest ja, aber richtig. Ehrlicher Protest sieht anders aus. Wer Häuser ansteckt, nur weil dort Menschen wohnen sollen, die nach seiner Meinung hier nichts verloren haben, gibt zu erkennen, dass er geistig noch der Neandertaler geblieben ist, ohne Bildung und Verstand. Brandschatzen ist weder Protest noch Demonstration, es ist einfach nur die zur Schaustellung der eigenen Unfähigkeit, richtig zu protestieren. So ist aber auch nicht jeder Protest gleich Rechtspopulismus. Das sollte man unterscheiden.

Aber auch das darf nicht ungesagt bleiben: Unsere Politik hat einen großen Anteil Schuld an den Entgleisungen. Sie spielt diesen rechten Chaoten in die Hände, schaut zu und hofft, dass sich das Problem von allein löst. Welch eine Fehldiagnose. Um diese Brände zu verhindern, haben wir ein einfaches Mittel: die Polizei. Werden alle Flüchtlingsheime rund um die Uhr polizeilich überwacht, haben Brandstifter keine Chance. So etwas kostet Geld und zwingt auch zum weiteren Nachdenken.

Ebenfalls zu den Schuldigen in dieser Sache gehören die Arbeitgeber. Ihr Gefasel von den benötigten Fachkräften, die mit den Flüchtlingen ins Land kommen, ist schlicht dummes Zeug. Fachkräfte werden gezielt ins Land geholt, die brauchen nicht den Umweg Flucht. Die Flüchtlinge können weder Deutsch, noch sind sie regelmäßiges Arbeiten gewohnt. Sie sind den Arbeitgebern nur deshalb willkommen, weil sie billig sind und nach einer gewissen Zeit wieder gegen andere billigere Flüchtlinge kostenlos ausgetauscht werden können. Die Lasten liegen beim Staat. Solange sich aber der Staat vor den Karren Profit spannen lässt, wird sich daran nichts ändern, werden Flüchtlinge verheizt.

Des weiteren gehört zu den Schuldnern die politische Kasperbude UNO. Würde sie sich doch endlich mal ihrer Aufgabe ernsthaft annehmen und die politische Weltpolizei darstellen, dafür die Vetorechte abschaffen, die ein wirkliches Funktionieren verhindern und dort sofort eingreifen, wo sich Terror und Diktatur abzeichnen oder zu bilden drohen, es würde viel besser auf dieser Erde werden.

Auch wenn wir in Deutschland endlich mal genauer und unnachgiebig die Gesetze und Prüfungskriterien anwenden würden und denen unverzüglich den Asylantenstatus zuerkennen würden, die ihre Heimat ihres Glaubens, ihrer politischen Ansicht und oder ethnischen Abstammung wegen verlassen mussten, den anderen sofort und ohne Umschweife den Weg nach Hause weisen, dann wäre das Problem Flüchtlinge mit Sicherheit ein geringeres. Wer die teure Schleusung, bis 30000 Euro und mehr, zahlen kann, der ist kein Flüchtling der vorgenannten Kategorien.

Schon jetzt können wir unseren Rentnern und Arbeitslosen kein ausreichendes Einkommen sichern. Wie wollen wir dann das Mehr an Arbeitslosen und Rentnern aus den Flüchtlingen finanzieren? Hier wird (bewusst?) heute schon der Grundstein eines neuen Problems gelegt.

Herbert Flügel, Lüchow

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