Online: 24.08.2015 - ePaper: 25.08.2015

Eine eigene Politik

Betrifft: Kritik an Lüchows Stadtdirektor Hubert Schwedland

Man kann es nur als völliges Versagen des Lüchower Stadtdirektors Schwedland und seinem Stadtrat bezeichnen, was in unserer Stadt so von "König Hubert" und seinem Gefolge fabriziert wird. In Lüchow können die Kinder bei herrlichem Sonnenschein nicht ins Freibad, aber uns Hubert mit seinem königlichen Gehalt reist auf Bürgerkosten ins gelobte Land Amerika, um dort im "besten" Schulenglisch "Vorträge" über seine "hervorragende" Arbeit in Lüchow und die ordentlich in die Büx gegangene und mit immensen Kosten verbundene Bewerbung für ein Weltkulturerbe zu halten. Sicherlich suchen die in Amerika auch einen Weg, wie man es nicht macht, Steuern versenkt und wie man Kosten spart, wenn man Freibäder ohne Wasser betreibt.

Kein Lüchower Freibad für die Bevölkerung, aber für ein paar wenige Jugendliche eine Skaterbahn für 120000 Euro bauen und an private Gastronomen 500000 Euro Steuergeld für Parkplatzablöse verschenken. Statt mit den 120000 Euro der Skaterbahn und den verschenkten 500000 Euro das Freibad für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Ordnung zu bringen, betreibt unser Stadtdirektor mit seinem Rat eine eigene, bemerkenswerte Politik.

Übrigens wäre es für Jugendliche sicherlich pädagogisch sinnvoll, wenn statt einer 120000 Euro teuren Betonbahn die ehemals vorhandene Holz-Skaterbahn von den Jugendlichen für nur wenige Materialkosten unter Anleitung und tatkräftiger Unterstützung des Stadtdirektors und seinem Stadtrat restauriert worden wäre. Dafür fehlt unserem Stadtdirektor vor lauter löblichen Begrüßungen der neuen Asylbewerber und der stressigen Verwaltungsarbeit aber sicher die Zeit.

Peter Triebe, Lüchow

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