Online: 13.09.2015 - ePaper: 14.09.2015

Trabuhn-Kreuzung entschärfen

Betrifft: Unfallschwerpunkt - Kreuzung Trabuhn

Schon wieder einer der mittlerweile unzähligen Unfälle an der berüchtigten Kreuzung bei Trabuhn. Man ist schockiert und gleichzeitig erstarrt, wieder einmal von einem schweren Verkehrsunfall an der Trabuhner Kreuzung hören oder lesen zu müssen. Was muss noch passieren? Müssen erst Tote die Verantwortlichen unseres Verkehrssystems im Landkreis wachrütteln, um eine schon seit Jahren berüchtigte Verkehrsrisikokreuzung nicht nur mit Schildern zu entschärfen?

Ich war das bislang letzte Opfer eines Verkehrsteilnehmers, der einfach "roulettemäßig", aus Richtung Schweskau kommend, in Richtung Volzendorf die Kreuzung ohne Geschwindigkeitsminderung überfuhr. Dieser Unfall ist nicht einmal fünf Monate her.

Zurzeit ist diese Kreuzung übersichtlich einzusehen. Auch im April waren keine Felder so bewachsen, dass man den Verkehrs-Vorfahrtsberechtigten hätte nicht sehen können. Seit dem Unfall im April meide ich diese Kreuzung insoweit, dass ich einer Gefahr aus dem Wege gehe. Um mein Schicksal selbst zu bestimmen, fahre ich seid her über Schweskau an diese Kreuzung bis ans Stoppschild heran und biege links ab Richtung Arendsee, wenn die Kreuzung wirklich frei ist. Wer Ortsfremd ist und sich selbst in Gedanken weit weg vom Verkehrsgeschehen befindet, dann aus Richtung Schweskau in Richtung Volzendorf unterwegs ist, wird diese Straße als eine Einheit ohne Stoppschild wahrnehmen und diese auch ohne weitere Gedanken überfahren.

Diese Art von Verkehrssicherheitsmaßnahmen, speziell auf diese Kreuzung bezogen, finde ich unterpriorisiert. Die Verkehrswacht-Überwachungsmaßnahmen sind in unserem Landkreis zu mindestens an dieser Kreuzung bislang gescheitert.

↔Dirk Chojnacki,

↔Nausen

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