Online: 18.09.2015 - ePaper: 19.09.2015

Neue Ideen ins Land

Betrifft: Zu den Themen Flüchtlinge und Kriege

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Aber wer ist der Dritte, wenn man sich über Kriege so gar nicht freuen kann? Nun mal ehrlich und Hand aufs Herz - warum muss ein Dritter leiden, wenn sich zwei streiten und deswegen Krieg führen wollen? Anstatt dass sich die beiden Streithähne mal überlegen, warum sie sich streiten, werden Unschuldige hineingezogen, beispielsweise Soldaten und die Zivilbevölkerung. Es geht doch meistens um noch mehr Macht und noch mehr Geld. Aber wem nützt es, wenn uns die größte Atombombe - eine ekelhafte Erfindung der Menschen - um die Ohren fliegt? Geld und andere Silberlinge kann man nicht essen und selbst auf einer Flucht nicht mitnehmen. Sollen doch die oberen Herren oder auch Damen der Streitmächte ihre Kämpfe ausdiskutieren bei einer guten Tasse Tee und dann eine Friedenspfeife rauchen und jeder seines Weges gehen. Aber nicht mehr als Feinde, sondern als Freunde des ewigen Friedens. Liebe kann man nicht erzwingen, genauso wenig wie Frieden. Besonders dann, wenn man jemanden anderes von seiner Meinung oder seinem Glauben überzeugen möchte. Das bringt doch nur unnötigen Stress mit sich. Der Flüchtlingsstrom, der sich gerade auf Europa und auch ins Wendland bewegt, lässt bestimmt bei so vielen Erinnerungen hoch kommen. Lasst uns doch einfach mit ganz viel Liebe und Verständnis zusammenrücken. Mit den Flüchtlingen kommen doch neue Ideen ins Land, die wir hier so dringend brauchen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - wenn nicht jetzt, wann dann?

Susanne Rotte,

Wustrow

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