Online: 23.10.2015 - ePaper: 24.10.2015

In den Abgrund

Betrifft: Flüchtlinge

Die Länder und Gemeinden wissen nicht mehr, wie sie den Zustrom von Flüchtlingen bewältigen sollen. Die gegenwärtigen Massenunterkünfte - zum Teil überbelegt - in Zelten, Turnhallen oder stillgelegten Fabrikhallen, ohne ausreichende Toiletten und Waschräume, sind menschenunwürdig. Auf jedem noch so kleinen Campingplatz gibt es nach Geschlechtern getrennte Wasch- und Toilettenräume.

Die Bundeskanzlerin hat in ihrem TV-Auftritt am 7. Oktober bei Moderatorin Anne Will mehrfach betont, dass sie weder bereit ist, den Zustrom von Flüchtlingen zu begrenzen, noch zu stoppen. Sie wusste auch nicht, wie viele Flüchtlinge Deutschland bisher aufgenommen hat. Aber mit hellseherischer Eingebung wusste sie, dass 70 Prozent der Flüchtlinge - nach dem Ende der Kriegshandlungen - in ihr Heimatland zurückkehren wollen? In der ARD-Sendung konnte die Kanzlerin auch nicht erklären, warum die Bearbeitung der Asylanträge in Deutschland fünf bis sieben Monate dauert, in Holland maximal drei Wochen.

Viele Flüchtlinge (meistens Männer) kommen allein nach Deutschland und wollen später ihre Familien nachholen. Der mit dem Grundgesetz verbriefte Schutz von Ehe und Familie gilt auch für die in der Bundesrepublik lebenden Ausländer. In diesen Fällen ist mit einem Anstieg des Ausländeranteils von weiteren 300 Prozent und mehr zu rechnen. Es ist höchste Zeit, ein Signal zu setzen und den Zustrom zu stoppen. Das Maß ist voll. Es zeugt von erbärmlicher Dummheit, wenn mehrere Politiker und auch Bürger glauben, es könnte so weitergehen.

Im Jahre 1945 mussten deutsche Landsleute aus Pommern, Schlesien und Ostpreußen bei minus 20 Grad gen Westen fliehen. Sie wurden nicht willkommen geheißen, im Gegenteil, sie stießen sogar auf Ablehnung. Sie beherrschten die deutsche Sprache, wenn auch mit landesüblichem Akzent.

Merkel und ihren Vasallen treiben die ohnehin schon marode Republik in den Abgrund. Sarrazin hat Recht, wenn er sagt "Deutschland schafft sich ab". Der letzte Deutsche wird vom Moslem beerdigt.

Klaus Grothe,

Schnega

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