Online: 26.10.2015 - ePaper: 27.10.2015

Sentimentales Geschwafel

Betrifft: Leserbriefe "Wertvolle Ressource" von Simone Walter und "An Denkweise nichts geändert" von Peter Schröder (EJZ vom 13. Oktober)

Bei diesem sentimentalen Geschwafel kann einem nur schlecht werden. Wenn die ihre Träumereien auch noch selber glauben, dann sollen sie alleine weiter träumen und keine Tatsachen verdrehen. Es ist schon eine unerhörte Frechheit, eine ängstliche Mutter als Schandmaul zu betiteln. Ebenso haut er um sich mit der Bezeichnung Neonazi. Es gibt und gab hier andere politische Richtungen, man nenne nur einmal die 70er-Jahre des vorigen Jahrhunderts, wo ganz andere Maßstäbe gesetzt wurden. Hat er wohl vergessen - oder ist Sympathisant dessen.

Aber nun zum Thema. In erster Linie hat die Politik auf ganzer Länge versagt und lamentiert um das Problem herum, anstatt es zu lösen. Mit ständigen Sonntagsreden wird das Problem nur verwaltet. Wenn man dann noch die politische Opposition hört, muss man sich an den Kopf fassen. Die wenigen aufrichtigen Politiker werden doch schon bei den minimalsten konstruktiven Lösungsvorschlägen zu diesem Problem verspottet. Betrachte man einmal die Kosten. Errechnet wurden pro Flüchtling und Monat 670 Euro. Man muss kein Mathematiker sein, um die entstehenden Kosten im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich zu erkennen, die auf die Steuerzahler zukommen. Für diese Wohltaten werden wir noch mehr finanziell drangsaliert.

Da werden ja schon die diktatorischen und einschneidenden Maßnahmen diskutiert, aber Gott sei Dank in Einzelfällen gerichtlich unterbunden. Den Organisatoren dieser chaotischen Völkerwanderung ist jegliches Augenmaß verloren gegangen. Man will in Sumte mit 100 Einwohnern 1000 Flüchtlinge unterbringen. Da ist dann wohl, anstatt Deutsch zu lernen, Arabisch für die Einwohner angesagt. Hier in Deutschland gibt es eine Vielzahl von Problemen, die alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Nur, wie man uns vorgaukelt, fehlen hierfür die finanziellen Mittel, die allerdings plötzlich reichlich zur Verfügung stehen. Anscheinend übersehen die Herren Volksvertreter, dass Deutschland in erster Linie aus Deutschen besteht. Durch die einseitigen Betrachtungsweisen, wie auch der eingangs genannten Briefschreiber, werden die massiven Probleme mit kriminellen Hintergründen und unflätigen Verhalten von Teilen dieser Völkerwanderung totgeschwiegen. Wem unsere Kultur nicht passt, der kann ja wieder gehen und die politische Opposition gleich mit. Man wird ja schon kriminalisiert, wenn man diese Missstände öffentlich anprangert. Besagte Briefschreiber tun so, als hätten wir es hier mit Heiligen zu tun, was mitnichten zutrifft. Der abstrakte Begriff Ausländerfeindlichkeit ist ebenso abgedroschen wie nicht zutreffend. Was hat es damit zu tun, wenn ein Großteil der Bürger einfach begründete Angst hat. Aber diese werden dann als Stimmungsmacher tituliert oder mit richtungsweisenden Begriffen dargestellt, die nicht immer die verkehrtesten sind.

Horst Ahlgrim, Hitzacker

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