Online: 15.12.2015 - ePaper: 16.12.2015

Eltern sollten um jede Schule kämpfen

Betrifft: "Neue Grundschule zu klein" (EJZ vom 3. Dezember).

Wie schön, dass Clenze bei so vielen Familien Anklang findet. Es stellt sich sicher nicht nur mir die Frage: Warum hat die Samtgemeinde nicht zukunftsorientierter geplant? Sonst ist es bei der Verwaltung doch möglich, Schülerzahlen bis ins Jahr 2020/2021 zu ermitteln. Grotesk, dass dies bei der Planung des Neubaus in Clenze nicht geschehen ist.

Für die Verwaltung wäre es natürlich nicht möglich gewesen, sich diesen "Planungsfehler" bereits im Oktober einzugestehen, als es um die Entscheidung ging, nach Bergen und Schnega noch vier weitere kleine Grundschulen zu schließen. Wie hätte man diese Schließungen noch vertreten können?

Bei der Planung, noch weitere "Zwergschulen" zu schließen, sollten unsere Ratsherren und -damen doch im Vorfeld prüfen, ob die Grundschulen in Lüchow und Schweskau überhaupt genug Kapazität hätten, wenn es um 20 bis 30 oder mehr Schüler geht, als von der Verwaltung geplant. Die gestiegene Schülerzahl hat sicher nichts mit den Flüchtlingen zu tun, denn diese ziehen nach Aussagen der Herren Schwedland und Kamp weiter in die Ballungsgebiete.

Nun lassen wir die Spiele von vorne beginnen. Noch sind nicht alle Würfel gefallen, und wir Eltern sollten mehr denn je um unsere Schulen kämpfen - und das am besten alle zusammen.

↔Gesine Voß, Lübeln

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