Online: 04.01.2016 - ePaper: 05.01.2016

Falsch dargestellt

Betrifft: Artikel "Zwischen den Polen" (EJZ vom 14. Dezember)

Es ist von der EJZ leider falsch wiedergegeben worden, was ich zum Thema Familiennachzug auf Aussage von MdB Eckhard Pols erwiderte: Ich sagte nicht, dass die meisten jungen Männer in den Unterkünften keine Familien nachholen würden, da sie unverheiratet wären und somit keine Familien hätten. Ich sprach mich gegen die Aussage aus, dass diese jungen Männer ihre Frauen und Kinder in ihren Heimatländern ohne Schutz zurücklassen würden, um ihre eigene Haut zu retten. Daher verwies ich auf das oft sehr junge Alter der Männer, welches sich meist zwischen 19 und 24 Jahren bewegt und sie damit meist unverheiratet sein dürften, somit weder Frau noch Kinder im Stich lassen.

Ein Nachzug ihrer Mütter, Väter und Geschwister steht somit selbstverständlich zur Debatte, aber wer kann ihnen das verdenken? Sind diese Angehörigen weniger von Krieg, Zerstörung und Verfolgung bedroht? Ich denke nicht!

↔Katharina Rohwedder,

↔Dannenberg

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