Online: 05.01.2016 - ePaper: 06.01.2016

Tragfähiges Konzeptfür das Heidebad

Betrifft: Das Orakel/BHKW-Angebot für Freibäder (EJZ vom 2. Januar)

Alle Bäder profitieren vom Einsatz effizienter Energiekonzepte, zum Beispiel durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken. Jeder private Betreiber (und inzwischen gibt es immer mehr davon, die durch ihr Engagement Bäder der Öffentlichkeit erhalten) kennt die Kostenstrukturen seines Bades nur zu genau. Die Hauptkostentreiber sind ständig steigende Energie-, Personal- (unter anderem Mindestlohn) und Wasserkosten sowie Erhaltungsaufwendungen. Hier gilt es, gegenzusteuern und nicht nach dem Motto zu handeln: "Das haben wir aber immer so gemacht". Besonders die Energiekosten entwickeln sich immer mehr zu einem unkalkulierbaren "Risiko". Sicherlich sind moderate Anpassungen der Eintrittsentgelte ein probates Mittel, um gegenzusteuern, aber um unser kleines "Heidebad" (www.heidebad-hagen.de) vor dem drohenden finanziellen Blackout zu retten, haben wir gemeinsam mit der Samtgemeinde Hankensbüttel und einem in Gusborn (A. Hogan) ansässigen Beratungsunternehmen ein tragfähiges Konzept entwickelt und umgesetzt.

Nach nunmehr einem Jahr und über 7900 (!) Betriebsstunden stellen wir für uns fest, dass das die beste technische Investition in die Zukunft war, um den Betrieb unserer Perle in der Heide zu sichern und die Energiekosten kalkulierbar zu machen. Gemeinsam mit einem neuen Nutzungskonzept, in welchem der öffentliche Badebetrieb neben Aquasport und Vereinsleben (darunter auch mehrere DLRG-Gliederungen) trotzdem seinen Platz findet, haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt und stellen uns gerne für einen Erfahrungsaustausch und Beratungsleistungen zur Verfügung und freuen uns natürlich über jeden Besucher auch aus anderen Regionen.

↔Stephan Messerschmidt,

↔Wittingen

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