Online: 15.01.2016 - ePaper: 16.01.2016

Beistehende Imame

Betrifft: Flüchtlingsdebatte

Was ich höre, lese und sehe: Eine Flut von Flüchtlingen, vorwiegend islamischen Glaubens, Freiwillige, Ehrenamtliche und Mitglieder von Hilfsorganisationen, die bis zur Erschöpfung Hilfe leisten, Kommunen, die Unterkünfte aus dem Nichts schaffen, aber auch (organisierte?) Übergriffe, besonders gegen Frauen und oft Hilflosigkeit beider Seiten durch Sprachprobleme.

Was ich gerne hören, lesen und sehen würde: Mitbürger islamischen Glaubens, die zum Teil schon in zweiter oder dritter Generation in Deutschland leben und deshalb die kulturellen Unterschiede zwischen ihren Heimatländern und Deutschland kennen (sollten!) und ihre geflüchteten Glaubensgenossen darüber aufklären, ehe diese (aus Unkenntnis?) ihre hier nicht angemessenen Verhaltensformen, zum Beispiel gegenüber Frauen, ausleben. Imame muslimischer Gemeinden, die ja durchaus zu großen Anstrengungen fähig sind, um im religiös toleranten Deutschland prächtige Moscheen zu errichten, die von sich aus Sprachkurse und Einführungskurse veranstalten und den Flüchtlingen in ihren Alltagsproblemen beistehen.

Wie in jeder Menschengruppe, wie der deutschen Bevölkerung als auch den Flüchtlingen, gibt es natürlich auch einen Bodensatz von Unbelehrbaren, die individuell oder auch organisiert Unruhe stiften und Untaten begehen, diese müssen allerdings auf beiden Seiten viel stärker als bisher konsequent bekämpft werden.

↔Karl Heinz Wilke,

↔Gorleben

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