Online: 19.01.2016 - ePaper: 20.01.2016

Vergrämung eine Alternative

Betrifft: Artikel "Wolf knabbert an Joggerhand" (EJZ vom 14. Januar)

Nachdem bereits Herr Feuerriegel gewisse Zweifel daran, ob sich der geschilderte Vorfall tatsächlich so zugetragen hat, nicht verhehlen konnte, nachdem inzwischen das Wolfsbüro diesen Vorfall konkret in Zweifel zieht, verbleibt jetzt erhebliches Befremden. Mit kaum glaubhafter Leichtfertigkeit wurde hier aufgrund einer vermeintlichen Auffälligkeit sofort das "Abknallen" von zwei Jungwölfen gefordert - streng geschützter Tiere also. Alternativen hat Herr Burkhardt offensichtlich überhaupt nicht ins Kalkül gezogen. Dabei hatte sich gerade erst erwiesen, dass die auffällig gewordenen Jungwölfe vom Truppenübungsplatz Munster offensichtlich nur durch eine Besenderungsaktion vergrämt werden konnten und nun eine natürliche Scheu vor Menschen an den Tag zu legen scheinen. Eine Vergrämung sollte somit gegebenenfalls das Mittel der ersten Wahl sein.

Karl-H. W. Greve, Quartzau

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