Online: 22.01.2016 - ePaper: 23.01.2016

Asylanten haben ihr Land im Stich gelassen

Betrifft: Flüchtlingspolitik

Da stellt sich der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel vor seine Delegierten, macht auf großen Staatsmann, diffamiert und schüchtert Wähler ein, die diesen Irrsinn, den die sogenannten Volksvertreter von sich geben, nicht mittragen und bezeichnet sie als Rechte, die man nicht tolerieren darf. Die Delegierten klatschen euphorisch. Was soll das? Sind wir hier im Kindergarten, wo geglaubt wird, dass der Recht hat, der zuerst mit dem Finger auf andere zeigt? Wer ist bei Sigmar Gabriel rechts? Ist das die SPD wählende Rentnerin, die vor syrischen und nordafrikanischen Verhältnissen und dem Irrsinn, der hier abgeht, Angst hat?

Dieses Vorgehen erinnert einen an unsere Vergangenheit und Diktaturen, wo versucht wurde/wird, die Meinung anderer schon im Vorfeld zu verteufeln. Tolle Meinungsfreiheit. Können sich diese Volksvertreter eigentlich auch schämen? Merken sie nicht, dass sie durch ihr Tun rechts außen schaffen? Da sieht man in den Nachrichten, wie Abgeordnete freudig ihre Stimmkarten für den Einsatz deutscher Soldaten in Syrien einwerfen. Was haben deutsche Soldaten im Ausland bei unserer Vergangenheit verloren? Warum wird eine Verteidigungsarmee vor den schmutzigen Karren derer gespannt, die willkürlich Kriege anzetteln? Da zeigen die Volksvertreter in Köln mit dem Finger auf die Polizei, um von sich und ihrer kranken Politik abzulenken. Ihnen kommt erst gar nicht in den Sinnen, dass das, was hier geschah, ihr Versagen ist. Diese, unsere Polizei ist abgestimmt auf unsere Werte und auf unsere Kultur. Sie ist nicht abgestimmt auf Nordafrika, Syrien oder Osteuropa. Ich denke, dass wir diese Verhältnisse auch hier nicht haben wollen, oder?

Was mich nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass der größte Teil der sogenannten Asylanten aus jungen Männern besteht, die von Glauben und Ehre sprechen, ihr Land bei der Masse der Männer verteidigen könnten, die aber ihr Land, die Alten, die Armen, Frauen und Kinder im Stich lassen, um über viele sichere Länder nach Deutschland zu kommen. In der Seefahrt heißt es, wenn ein Schiff untergeht, Frauen und Kinder zuerst von Bord. Hier ist es umgedreht. Hat wohl mit der Kultur zu tun.

Was ich auch nicht verstehe, ist: Wer ist eigentlich ein Terrorist? Ist es derjenige, der ein Land überfällt, oder der, der sich dagegen zur Wehr setzt? Wahrscheinlich ist der, der Länder überfällt und die Welt destabilisiert, der Gute. Henry Kissinger sagte einmal: In der Politik geschieht nichts zufällig, nichts ist wie es scheint. Der nächste ehrenwerte Krieg oder die von außen angezettelte Revolte ist bestimmt schon wieder in Vorbereitung. Dank an die Irren, die uns regieren.

↔Paul Klußmann,

Hitzacker

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