Online: 02.02.2016 - ePaper: 03.02.2016

Fusion nicht nötig

Betrifft: geplante Fusion der LBAG Lüchow und der Saatbau Clenze

Auf der Generalversammlung vor etwa einem Jahr wurde seitens der LBAG-Führung der Wunsch geäußert, über Fusionen - eventuell mit der Saatbau Clenze oder auch mit der VSE Ebstorf - zu sprechen. Prompt gab es drei Wortmeldungen aus den Reihen der Versammlung, die dagegen stimmten. Auch der Bürgermeister legte Wert auf den Standort Lüchow.

Auf der diesjährigen Sitzung nun, taktisch klug, unter Punkt "Verschiedenes", wurde uns mitgeteilt, dass das Organ in Verhandlungen mit der Saatbau steht. Ich frage mich nun als Genosse, was soll das für Vorteile oder Synergieeffekte für uns Lüchower bringen?

Warum wurde nicht offiziell unter einem Tagesordnungspunkt gefragt, ob die 75-prozentige Mehrheit überhaupt dafür wäre, bevor man Energie in überflüssige Gespräche steckt. Die LBAG ist gesund und hat meines Erachtens keine Fusion nötig.

Meine Frage ist, wieviel Euro sollen in eine Hochzeit mit einer kranken Frau gesteckt werden oder welche Pflege kommt auf uns zu? Die Mehrheit der LBAG-Genossen hat ein Konto bei der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg und kauft und handelt mit der Bank. Also wäre eine Fusion mit der Volksbank doch logischer. Mein Vorschlag wäre für die Clenzer eine Fusion mit der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg, denn sie sind schon jetzt finanziell verbunden. Lässt es der Stolz nicht zu? Oder sind es Pensionärsgründe?

Vor zehn Jahren wäre die Hochzeit mit uns, der LBAG Lüchow, sinnvoll gewesen. Übrigens steht die Genossenschaft Lüchow nach dem Brand gesund da und hat keine Fusion nötig.

Ernst-Eckhard Kunitz,

Saaße

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