Online: 26.02.2016 - ePaper: 27.02.2016

Keine Antwort von Abgeordneten

Betrifft: Mangelnde Unterstützung für den Tierschutz

Vor Wochen berichtete die EJZ darüber, dass die rotgrüne Landesregierung sich grundsätzlich nicht in der Lage sieht, die um ihre Existenz ringende Tierhilfe Wendland zu unterstützen. Das finanzielle Engagement des Landes für eine kommunale Aufgabe würde auch anderswo Erwartungen wecken, dass sich das Land an der Finanzierung kommunaler Aufgaben beteiligt. Hat sich nicht der grüne Landwirtschaftsminister Meyer dem Tierschutz verschrieben? Er wird wohl nur tätig, wenn er die Aufmerksamkeit der Medien weckt. In Wirklichkeit lässt er die öffentliche Aufgaben übernehmenden Tierschützer allein. Auf den Internetseiten der Grünen heißt es: Wir kämpfen für den Schutz der Tiere als Lebewesen. In Sonntagsreden vielleicht. Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt, meinen die Sozialdemokraten. Wie sich im Verhalten der SPD-geführten Landesregierung zeigt, ist das inhaltsleeres Geschwafel. Kurz: Anspruch und Wirklichkeit decken sich nicht. Wer in dieser Angelegenheit an die örtlichen Landtagsabgeordneten der Regierungsparteien schreibt, erhält keine Antwort. Weder Andrea Schröder-Ehlers (SPD) noch Miriam Staudte (Grüne) lassen sich dazu herab, einem Bürger zu antworten. Entweder fürchten sie berechtigte Kritik, oder sie fühlen sich einfach nur in ihrer rotgrünen Selbstzufriedenheit gestört.↔Johann Fritsch,

↔Klein Witzeetze

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