Online: 26.02.2016 - ePaper: 27.02.2016

Schule ein Weg zum Berufserfolg

Betrifft: Diskussion um FRG/IGS in Dannenberg

Ich möchte nicht die vielfach diskutieren Vor- und Nachteile einer Schule und dem damit verbundenen Wohlfühlfaktor der Schüler und deren Eltern diskutieren. Aber allen sollte klar sein, dass wenn etwas einfach und gesellschaftsfähig ist, dass diese Sache dann erst einmal sympathisch und angenehm erscheint.

Wenn ein Schüler, aus welchen Gründen auch immer, nicht viel lernen muss, um gute Ergebnisse zu erzielen, sind doch erst einmal die meisten zufrieden. Sprichwörtlich ist aber eine schwere Schule die Basis für Erfolg. Warum denn das? In der Wirtschaft sagt man, dass die Pflege und der Ausbau von Bestandskunden erheblich günstiger sind, als der Aufbau eines Neukunden. Was könnte das wohl in Bezug auf unser bestehendes Schulsystem bedeuten?

Die Statistik sagt, dass wir noch nie so viele Studienabbrecher und abgebrochene Ausbildungen hatten wie heute. Die Wissenschaftsfraktion sagt, dass die Abiturienten noch nie so schlecht waren, wie heute. Wie kommt das? Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder, oftmals werden diese dabei verheizt. Viele Eltern sehen heute den Erziehungsauftrag bei den Schulen. Schulen stehen unter Erfolgsdruck. Als Ergebnis wird der schulische Anspruch nach unten korrigiert.

Beim Studium oder bei der Ausbildung erfährt der Jugendliche dann den Wert seiner Qualifikation und kann daran zu Grunde gehen. Es wird endlich Zeit, öffentlich zu sagen, dass die Zeit für die Schule eine Strecke auf dem Weg zum beruflichen Erfolg ist. Das Ergebnis sollte emotionslos betrachtet werden, und jeder seine ihm angemessene Position finden. Ich kenne keinen Studien-abbrecher, der zuvor das FRG besuchte, diese waren meistens die Besseren. Also bewahrt die Basis und macht sie besser. Mit Gas geben kommt man weiter, beschleunigt und überholt.

↔Ralf Prahler,

↔Karwitz

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