Online: 29.02.2016 - ePaper: 01.03.2016

Brauchen wir eigentlich Bäume?

Betrifft: Artikel "Jetzt sind auch noch die Pappeln weg" (EJZ vom 23. Februar)

Nun sind auch noch die Pappeln weg. Da frage ich mich doch: "Brauchen wir eigentlich Bäume?" Sie sind lästig und richten nur Schaden an. Wachsen sie vor deinem Fenster, machen sie das Zimmer dunkel. Sie stehen an Wegen und machen die Straßen kaputt. Einige unter ihnen sind so dreist und treten unvermittelt auf die Fahrbahn, sodass man mit dem Auto dagegen fährt.

Bäumee stürzen sich auf Fahrzeuge und Dächer und werfen Äste auf ahnungslose Spaziergänger. In ihren Zweigen halten sich Vögel auf, die wiederum ihren Kot auf Straßen und Autos herablassen. Und dann der Lärm, wenn die Blätter rauschen und die Spechte auf den Ästen hämmern. Allerlei Ungeziefer findet im Blattwerk Unterschlupf und bedroht die Menschheit.

Bäume stehen oft dicht an dicht, sodass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht und erhöhen so die Waldbrandgefahr. Merke: Ohne Wald kein Waldbrand.

Bäume werfen mit allen möglichen Dingen nach uns: Kastanien, Eicheln, Nüsse, auch Bucheckern. Im Herbst locken sie mit Äpfeln, Birnen und Pflaumen höchst gefährliche Stechinsekten an, und wenn das nicht reicht, werfen sie reichlich Obst herab, das wir viel einfacher im Supermarkt kaufen könnten. Durch ihr herabfallendes Laub aktivieren sie alljährlich die Laubbläser und tragen damit zur Umweltverschmutzung bei.

Ein Blick auf den Regenwald in den Tropen: Da wird rigoros abgeholzt. Da kennt man diese Probleme gar nicht. Zack - Baum ab, Problem gelöst. Oder in der Sahara, da hört man nichts von Auto gegen Baum oder kaputten Straßen durch Bäume und dergleichen. Das ist doch mal konsequent. Schade - mein Freund der Baum ist tot.

↔Eckhard Andrees,

↔Lüchow

^ Seitenanfang