Online: 08.03.2016 - ePaper: 09.03.2016

Tierhilfe dem Land bewusst

Betrifft: Leserbrief "Keine Antwort von Abgeordeten" von Johann Fritsch (EJZ vom 27. Februar)

Herr Fritsch kritisiert in einem Leserbrief, dass er keine Antwort auf eine Mail an mich bekommen habe. Das stimmt. Ich habe ihm zwar zwei Tage nach Erhalt geschrieben, allerdings hat ein Schreibfehler in seiner Mailadresse dazu geführt, dass sie ihn nicht erreicht hat. Der Mailverlauf liegt ihm inzwischen vor. Leider passieren bei der Menge der zu beantwortenden Mails auch manchmal Fehler.

Inhaltlich habe ich zur Frage der finanziellen Unterstützung der Tierhilfe Wendland unter anderem Folgendes geschrieben: "Wir wissen um die schwierige Situation, in der sich die Tierheime befinden. Auch bin ich mir bewusst, dass ohne das bis zur Selbstaufgabe reichende ehrenamtliche Engagement vieler Menschen das ganze System der Tierhilfe zusammenbrechen würde. Wir haben zusammen mit der SPD-Fraktion das Thema schon häufig erörtert. Dabei wurde immer auch problematisiert, dass das Land für diese kommunale Aufgabe nicht zuständig sei. Wir konnten uns im Dezember aber darauf verständigen, dass das Land für das Jahr 2016 100000 Euro für den Bereich Katzenkastration zur Verfügung stellt. Wir hoffen, damit die Tierheime insgesamt zu entlasten. Ich weiß, dass das ein Tropfen auf den heißen Stein ist, und Ihnen in dem konkreten Fall nicht wirklich hilft, aber leider war in diesem Jahr nicht mehr zu erreichen. Sie werden mit der Antwort nicht glücklich sein. Trotzdem mit besten Grüßen [...]".

Ich möchte allerdings anmerken, dass der Ton, den Herr Fritsch in seiner ersten Mail an mich angeschlagen hat ("bürokratisches Geschwafel", "ihr Unwillen", etc.) mich hat überlegen lassen, ob ich auf so eine Mail generell antworten sollte.

↔Miriam Staudte, Echem

^ Seitenanfang