Online: 24.03.2016 - ePaper: 25.03.2016

Am Ostufer der ElbeGeld versenkt

Betrifft: Hafenvertrag in Hitzacker

Was ist das für ein Mensch, unser aller Freund, Peter der Große? Seit 30 Jahren Ratsherr für die CDU und ehemaliger stellvertretender Bürgermeister. Ein Mann, der keine Gelegenheit auslässt, immer wieder zu betonen, wie sehr ihm sein Hitzacker, seine Insel, sein Hafen und seine Elbe am Herzen liegen. Er sieht allerdings im Jahre 2013 seelenruhig zu, wie am Ostufer der Elbe ganz langsam 300000 Euro versenkt werden, so ganz nebenbei, das Geld der Hitzackeraner Bürgerinnen und Bürger.

Zwei Jahre später stellt er sich hin und verkündet: Eine Autofähre rechnet sich nicht. Die Personen- und Fahrradfähre war für ihn über Jahre ein Zusatzgeschäft. Wenn keine Fördergelder für den Anleger am Westufer fließen und wenn die geplante Autofähre nicht nach Bedarf - von wem auch immer - entsprechend bezuschusst wird, gibt es eben keine Fähre. Punkt. Ende.

Wie solch ein Verhalten juristisch zu bewerten ist, muss ein Laie nicht wissen, aber eines darf man feststellen: Das ist nicht der Stil eines ehrbaren deutschen Kaufmanns.

↔Rolf Draeger,

↔Seerau bei Hitzacker

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