Online: 31.03.2016 - ePaper: 01.04.2016

Ohne Rücksicht

Betrifft: Verhalten von Radfahrern

Aus gegebenem Anlass schreibe ich jetzt zum Thema Radfahrer. Es kann und darf so nicht weiter gehen. Die Radfahrer fordern nur, doch das sehe ich anders. Rücksicht ist für viele Radrambos kein Thema. Einbahnstraßen (auch ohne Zusatzschild) werden mal eben in beide Richtungen genutzt. Fußgänger, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer sind auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen und in Fußgängerzonen Hindernisse, die weggeklingelt werden. Wenn sie keinen Platz machen, wird sich vorbeigedrängelt und gemotzt.

An Zebrastreifen haben Radfahrer abzusteigen und ihn als Fußgänger zu benutzen. Passiert aber nicht. Vater fährt vor und Kinder, ohne nach links und rechts zu schauen, hinterher. Das kann es nicht sein. Darauf angesprochen, kam zur Antwort, der Autofahrer hat gefälligst zu bremsen, ist doch schließlich ein Zebrastreifen.

Die Benutzung von Radwegen wird wegen der Wechsel der Seiten und dem Überqueren von Straßen als gefährlich angeprangert. Okay, die Sauberkeit, der Winterdienst und auch die Ausbesserung einiger Radwege sind Mist. Trotzdem finde ich das Fahren auf Bundes- und auch Kreisstraßen viel gefährlicher.

Doch am schlimmsten sind die Radsportler mit ihren ach so teuren Rennmaschinen. Natürlich dürft ihr die Straße benutzen, doch bitte macht eure Räder verkehrssicher. Licht ist Pflicht, auch für Räder unter elf Kilogramm. Rückstrahler und Reflektoren und eine Klingel müssen sein. Einige fahren in der Abenddämmerung durch die Botanik und sind schwer zu sehen.

Auch das ständige Nebeneinanderfahren mit zwei, drei Rädern ist gefährlich, nicht nur für euch, sondern auch für andere.

Leute, im Straßenverkehr, auf Rad- und Fußwegen gilt nicht das Recht des Stärkeren, sondern Rücksichtnahme gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern, Erwachsene sollten, nein, müssen Kindern Vorbilder sein, daran sollten sich alle halten!

Dirk Carlson, Dannenberg

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