Online: 11.04.2016 - ePaper: 12.04.2016

Keine Hilfe in der Notaufnahme

Betrifft: Ein Besuch der Notaufnahme der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg

Am 8. April war ich zu einem Besuch von Familie, Freunden und Bekannten in Dannenberg. Und es passierte, was eigentlich nicht passieren sollte: Ich stürzte und stütze mich mich mit der linken Hand ab. Als Folge hatte ich stechende Schmerzen im linken Handgelenk. War das nun schlimm oder nicht? Ich fuhr also gegen 16 Uhr zur Elbe-Jeetzel-Klink. Im Eingangsbereich Angabe von persönlichen Daten. Dann der roten Linie zur Notaufnahme folgen. Dort angekommen, sprach ich mit einer Dame in weiß. Anscheinend eine Ärztin. Ich bekam die Info, dass sie nun ins Wochenende gehe und ich auf eine Mitarbeiterin mit einem orangenen Oberteil warten solle. Also hingesetzt und gewartet. Schließlich kam eine Mitarbeiterin, und ich schilderte kurz meine Probleme.

Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich bisher am falschen Platz saß, und mir wurde ein Sitzplatz in einem schlauchartigen Bereich mit Getränkeautomaten zugewiesen. Warten. Nach etwa 30 Minuten sprach ich mit der Mitarbeiterin mit dem orangenen Oberteil. Meine Frage: Was passiert nunmehr und wie lange müsse ich ungefähr warten? Ich wollte doch nur, dass ein Arzt einen Blick auf mein Handgelenk wirft und mir sagt, ob eine Prellung oder Verstauchung vorliegt oder ob es doch etwas Schlimmeres ist. Mir konnte nicht geholfen werden. Eine befriedigende Antwort: Fehlanzeige! Schließlich meldete ich mich ab und erhielt noch den Hinweis, dass ich ja den hausärztlichen Notdienst anrufen könne. Schnell ab zum Auto und weg von diesem schrecklichen Ort. Nach drei Tagen kann ich sagen, dass sich alles auf dem Weg der Besserung befindet und ich meine Hausärztin aufsuchen werde.

Joachim Weiß, Berlin-Kladow

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