Online: 14.04.2016 - ePaper: 15.04.2016

Vertrauen weg?

Betrifft: Artikel "Rost auch am Vertrauen" (EJZ vom 5. April)

Man stelle sich vor, bei Autos den TÜV nur stichprobenartig bei einigen Fahrzeugen vorzunehmen und daraus den Zustand der Autos abzuleiten. Oder am Flughafen nur jeden 20. Passagier in die Sicherheitsschleuse zu schicken und davon wissen zu wollen, dass alle Passagiere sicher sind. Oder in einem Stall, in dem die Seuche ausgebrochen ist, jedes 20. Tier zu isolieren und davon auszugehen, damit die Seuche gebannt zu haben. Oder in einem Fasslager mit hochgefährlichen Stoffen ab und zu ein Fass zu untersuchen und daraus zu schließen, dass alle Fässer in Ordnung und das Lagerkonzept sicher sind. Man stelle sich vor, wir würden auf diese Art mit Gefahren umgehen - wer würde uns gefährliche Dinge anvertrauen?

Mechthild Magerl,

Bussau

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