Online: 14.04.2016 - ePaper: 15.04.2016

Gut behandelt

Betrifft: Leserbrief "Keine Hilfe in der Notaufnahme" von Joachim Weiß (EJZ vom 12. April)

Ich hatte für einige Tage eine Cousine aus Kiel zu Besuch. Am 30. März streckte meine Cousine sich so unglücklich beim Fensteröffnen, sodass sie anschließend starke Schmerzen im rechten Bein hatte und nicht mehr auftreten konnte. Das änderte sich auch nicht im Laufe des Tages. Am frühen Abend gegen 18 Uhr also auf zur Notfallambulanz. Anmelden und der roten Linie folgen - ich weiß nicht, was den Herrn aus Berlin an dieser Hinweisart stört. Übersichtlicher kann es doch nicht sein und für fremdsprachige Patienten auch verständlich. Als meine Cousine darauf hinwies, nach einem kurzen Empfangsgespräch und nach weiteren rund 30 Minuten Wartezeit, dass sie ein starkes Venenproblem hat, wurde sofort eine komplette Blutuntersuchung vorgenommen, um auszuschließen, dass es eine Verstopfung gab. Das Ergebnis war sehr gut, sodass meine Cousine Schmerzmittel, Salbe zum Einreiben und den Arztbericht ausgehändigt bekam mit dem Hinweis, sofort nach ihrer Rückkehr zur Nachuntersuchung in Kiel bei ihrem behandelnden Arzt vorzusprechen. Ich konnte im Wartezimmer sehr gut beobachten, dass auch andere Patienten ähnlich gut behandelt worden sind.

Ich selbst hatte bereits zwei Klinikaufenthalte in der Capio-Klinik und kann nur bestätigen, dass ich mich dort gut aufgehoben gefühlt habe. So, das musste einmal gesagt werden.

Margrit Hoschke

Hitzacker

^ Seitenanfang