Online: 20.05.2016 - ePaper: 21.05.2016

Handlungsbedarf an der B216

Betrifft: Verkehr auf der B216

Als regelmäßiger Fahrer auf der B216 muss ich ihnen ein Erlebnis berichten, dass mich sehr nachdenklich gemacht hat: Erst vor wenigen Tagen - vielleicht hat ihre Zeitung darüber berichtet - befuhr ich die Strecke hinter Metzingen in Richtung Dannenberg. Wie so oft, Kolonne fahrend mit drei Lkw davor und drei Pkw dahinter, die zum Teil recht dicht aufgefahren waren.

Plötzlich kam der letzte Lkw mit seinem Anhänger von der Straße ab und schlingerte fürchterlich hin und her. Das alles wenige Meter vor meinem und anderen Pkw! Erst nach erheblichem Gegensteuern kam der Lkw quer auf der Straße zum Stehen. Gottseidank war kein Gegenverkehr unterwegs, denn sonst hätte es neben dem ramponierten Seitenstreifen und Planken eine Katastrophe gegeben.

Schon öfter sind mir entlang der Bundesstraße tiefe Reifenspuren von offenbar größeren Fahrzeugen aufgefallen, die sich links und rechts (mehr aus Richtung Dannenberg kommend) tief in den Boden eingegraben haben. Es liegt die Vermutung nahe, dass Lkw plötzlich von der Straße abgekommen sind. Offenbar kein Einzelfall mehr. Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, Zeit mitzubringen, langsam mit Abstand zu fahren, bei Lkw ist äußerste Vorsicht geboten, denn offenbar sind die Fahrzeuge immer breiter und schneller, die Fahrer aber übermüdeter und unter Zeitdruck unterwegs!

Die Verantwortlichen für den Straßenbau und Politiker sollten sich auch etwas vornehmen: Verbreiterung der B216, Geschwindigkeitsreduzierung und/oder endlich die Mautstreckenregelung, damit sich keine Abkürzungen mehr lohnen für dicke Brummis.

↔Markus Dauber, Dahlenburg

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