Online: 03.06.2016 - ePaper: 04.06.2016

Nicht in die Feder diktiert

Betrifft: "Ein neuer Arzt für die Swinmark" (EJZ vom 21. Mai) und Leserbrief des Herrn Dr. Stephan Janz (EJZ vom 24. Mai)

Der Leserbrief des Herrn Dr. Janz enthält drei diskriminierende Behauptungen, die richtig gestellt werden müssen.

1. Bürgermeister von Gottberg hat einem wenig investigativen Redakteur der EJZ den Artikel "Ein neuer Arzt für die Swinmark" in die Feder diktiert. Die Redakteure der EJZ lassen sich nichts in die Feder diktieren. Dies kann ich aus meiner 35-jährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unserer Heimatzeitung feststellen. Ich habe auch nicht ansatzweise versucht, in dem Gespräch mit Redakteur Groß dem Artikel eine bestimmte Ausrichtung zu geben. Im Übrigen - und das weiß Herr Dr. Janz - ging das Gespräch nicht von mir aus, sondern die Redaktion hatte darum gebeten, weil ihr falsche Informationen über die Angelegenheit zugegangen waren. Zu dem Gespräch hatte ich meine Stellvertreterin, Frau Gerstenkorn, dazu gebeten. Sie wird bestätigen, dass nichts in die Feder diktiert wurde.

2. Ehrabschneidend ist der letzte Satz im Leserbrief des Herrn Janz, in welchem er, in Bezug auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft, über mein Weltbild Mutmaßungen anstellt. Das macht mich fassungslos. Ich werde nicht mit gleicher Münze zurückzahlen. Ich hatte bisher ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu ihm. Er war auch mein persönlicher Arzt. Der Unterzeichner hat nicht zu vertreten, dass in Hinblick auf das ärztliche Wirken der Eheleute Dr. Dörte Janz und Dr. Stephan Janz immer ganz allgemein von der Praxis Dr. Janz gesprochen wird. Wenn das Herrn Janz beschwert, hätte er dies persönlich vor mehr als zwei Jahrzehnten ändern können und müssen. Dass ich dafür verantwortlich sein soll, nun ja, ich will nicht nachtreten.

Unabhängig vom Vorstehenden soll hier gerne von Seiten der Verwaltung der Gemeinde Schnega folgendes Zeugnis abgelegt werden: Frau Dr. Janz ist eine kompetente und beliebte Ärztin in Schnega. Sie hat durch ihr freundliches und anteilnehmendes Verhalten wesentlich zur optimalen ärztlichen Versorgung im Südkreis beigetragen.

↔Wilhelm von Gottberg,

↔Bürgermeister von Schnega

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