Online: 28.06.2016 - ePaper: 29.06.2016

Nachlässigkeitnicht einfach zuentschuldigen

Betrifft: "Ihre EJZ heute" zum Thema fehlende Schülernamen am FRG (EJZ vom 18. Juni)

Den Text von Benjamin Piel fand ich ziemlich daneben. Herunterspiel, Verharmlosung und Kumpanei wären meine Stichworte dazu. Wenn Sie aufmerksam auf Versäumnisse von Falschnamen in Ihrer Zeitung schauen würden, hätten Sie gemerkt, dass so etwas sehr häufig passiert. Fast wöchentlich schreiben Sie mindestens eine Richtigstellung. Da geht es nicht um "ganz einfach", wie Sie schreiben. Wenn die zweite Seite im Müll landet, ist das schlicht Schlamperei. Und wieso wird nicht beidseitig ausgedruckt, dann wäre das zweite Blatt nicht im Papierkorb gelandet, die Redaktion würde nachhaltiger arbeiten. Papier sparen und Wälder schonen - ganz einfach.

Ich könnte mir vorstellen, dass es Herrn Janssen auch nicht egal ist, ob sein Name in der Zeitung als Thomas Jansen oder Thomas Janson steht. Und jede Richtigstellung später kostet auch wieder Druckfarbe und Papier - ganz einfach. Und ob solche Nachlässigkeiten von Journalisten zu entschuldigen sind - ganz einfach so -, halte ich für sehr fraglich, denn das hat auch etwas mit der Achtung anderer Menschen zu tun, könnte auch Überheblichkeit sein - ich bin schließlich Journalist, da passiert das eben ganz einfach immer mal wieder.

Also weg von Schlamperei, weg von Kumpanei und hin zu Verantwortlichkeit für das eigene Tun und nicht abtun - einfach so. Ansonsten ist das junges EJZ-Kollegium ja recht gut, und der Rest wird sicher noch erlernbar sein.

↔Hansjürgen Kabus,

↔Klein Witzeetze

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