Online: 20.07.2016 - ePaper: 21.07.2016

Straßenschilder werden ignoriert

Betrifft: Artikel "Steine des Anstoßes" (EJZ vom 29. Juni)

Die gute Nachricht zuerst: Die Problemzone Betonpflaster in der Durchfahrt Groß Heide ist als solche erkannt und anerkannt worden, zum ersten Mal seit meinen Eingaben seit 1999. Dank des engagierten Artikels "Steine des Anstoßes" in der Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 29. Juni wurde mit der Aufstellung von Tempo 30-km-Schildern auch reagiert. So weit, so gut.

Die schlechte Nachricht ist aber, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmer (noch?) nicht daran halten. Man sollte es nicht glauben, aber es scheint so, als ob diese Verkehrsschilder übersehen, einfach ignoriert oder aus Trotz (weil folgenlos) missachtet werden. Eine wie auch immer aussehende Verkehrskontrolle wäre notwendig. Auch glauben wir, dass der Abstand (30 Meter) zum Lärmpflaster zu gering ist. Dafür müsste ja richtig gebremst werden.

Außerdem bleibt selbst bei reduzierter Geschwindigkeit, an korrekte Geschwindigkeitsvorgaben halten sich sowieso nur vielleicht fünf Prozent der Verkehrsteilnehmer, ein inakzeptabeler Lärmpegel, besonders an den Übergangskanten. Diese müssten im Zuge einer Überasphaltierung justiert werden. Deshalb bleibt diese Maßnahme unerlässlich, damit die An- und Einwohner von Groß Heide wenigstens von der zusätzlichen Lärmbelästigung und den Erschütterungsauswirkungen des Pflasterstreifens verschont werden.

↔Hermann Vogt,

↔Hans Thonick,

↔Groß Heide

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