Online: 28.07.2016 - ePaper: 29.07.2016

Freibadbecken-Studie liegt vor

Betrifft: Editorial "Ihre EJZ heute" (EJZ vom 13. Juli)

Aufgeregt hat sich Herr Boick in "Ihre EJZ heute": … "Das sogenannte Außenbecken des Lüchower Ganzjahresbades bleibt nämlich geschlossen. Das regt mich in regelmäßigen Abständen immer mal wieder auf, besonders jetzt in den Sommerferien, wenn meine Kinder nicht ins Lüchower Freibad gehen können. Oder wenn über neue Attraktionen für das Hallenbad berichtet wird, die die Kinder und Jugendlichen im Sommer anlocken sollen."

Das tut mir als Mitglied des Lüchower Bäder Fördervereins (LBF) leid, dass Detlef Boick sich ärgert, wenn der Verein mit der Unterstützung freundlicher Spender für 1200 Euro ein neues Spielgerät für das LüBad anschafft. Der LBF hätte für das Geld sicher besser das Außenbecken/Freibad Lüchow öffnen sollen. So wie 2014, als der Verein dort 50000 Euro verheizt hat. Da wurden die Kinder Detlef Boicks, jedes Mal wenn sie da waren, mit 3 Euro pro Kopf gefördert. Wie viele Vereine in Lüchow sind bereit, für drei Monate 50000 Euro Verlust zu machen? Trotzdem wurden 2015 nochmal 30000 Euro bereitgestellt. Nachdem das Freibad mit Hilfe des Vereins geputzt und repariert worden war, kam die Hiobsbotschaft, das die Technik so marode ist, dass eine Gefahr für Leib und Leben besteht. Hätte man die Kinder des Herren Boick dem aussetzen sollen?

Gerne hätte der Verein zusammen mit der Betriebsgesellschaft das Außenbecken in Betrieb genommen. Deswegen wollte er eine Studie zur Badentwicklung in Auftrag geben. Das hat dann die Stadt übernommen. Die Studie liegt vor. Deren Inhalt darf der Verein aber noch nicht erfahren, sagt die Verwaltung und beschlossen die Stadtratsfraktionen - erst müssten sie selber...

Der Buschfunk meldet, die zeitgemäße Instandsetzung des ehemaligen Freibades würde mehr als 2 Millionen Euro kosten. Etwa 1700-mal mehr als das Spielgerät - das auch in einem Freibecken verwendet werden kann. Wenn nun die Millionen aufgebracht werden, stellt sich noch immer die Frage, wie der Betrieb finanziert wird. Doch zunächst müssen mit der Unterstützung des Redakteurs Boick Spenden und Mitgliedsbeiträge in Millionenhöhe eingesammelt werden. Vielen Dank für die Unterstützung im Voraus.

↔Helmut Koch,

↔Karmitz

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