Online: 29.07.2016 - ePaper: 30.07.2016

"Leistungsgebühr"

Betrifft: Ärger wegen Zollkontrolle von China-Schuhen

Ich muss mich mal wieder mit einem Leserbrief an Sie wenden, ein Thema betreffend, das mich sehr geärgert hat. Wenn es nicht, im wahrsten Sinne des Wortes, "tottraurig" wäre, könnte man sich über das wahnwitzige Verhalten deutscher Behörden krumm und schief lachen. Da werden tausende fremder Menschen, darunter viele Kriminelle und wahrscheinlich auch etliche Attentäter und Terroristen, unkontrolliert ins Land gelassen. Meine in China gekauften Schuhe für 8,07 Euro jedoch unterliegen schärfsten und strengsten Zollkontrollen. Als Pensionärin, die nicht motorisiert ist, werde ich aufgefordert, einen teuren Fahrpreis für Bus und Bahn zu zahlen, um meine Chinaschuhe auf dem Zollamt in Lüneburg abzuholen. Meines Wissens sind Waren bis zu einem Wert von 22 Euro zollfrei.

Außerdem soll ich genötigt werden, eine "Leistungsgebühr" in Höhe von 28,50 Euro zu zahlen. Wofür? Was wurde geleistet? Man muss sich doch an den Kopf fassen und sich fragen, was sich unsere deutschen, EU-hörigen Behörden noch alles einfallen lassen, um gesetzestreue bundesdeutsche Bürger zu schikanieren. Jedenfalls werde ich meine Schuhe im Wert von 8,07 Euro nicht in Lüneburg abholen. Hatten die Briten mit dem EU-Austritt vielleicht doch Recht?

↔Eveline Ottmann, Grippel

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