Online: 26.08.2016 - ePaper: 27.08.2016

Griff in die Tasche

Betrifft: Flexisteuer

Endlich ist es soweit: Das von SPD-Chef Gabriel geführte Wirtschaftsministerium plant, mit einer "Flexisteuer" den derzeit etwas günstigeren Treibstoff dauerhaft zu verteuern. Genau das brauchen wir in unserer Region mit jeder Menge Arbeitsplätzen, bestem öffentlichen Personennahverkehr, exzellenten Eisenbahnverbindungen und nahen Autobahnanschlüssen. Das hilft nicht nur den zahllosen Lüchow-Dannenberger Pendlern, endlich machen die Sozialdemokraten soziale Politik für alle Arbeitnehmer. Unverständlich, dass nur die Grünen zustimmen und damit konsequent ihren Grundsätzen treubleiben: verteuern, verbieten, bevormunden und regulieren.

Was haben andere Parteien nur dagegen, den arbeitenden Bürgern noch mehr in die Tasche zu greifen? Diese Politik Gabriels und seiner Genossen verbirgt wenigstens, dass aus Willy Brandts Partei der kleinen Leute eine der Kleingeister geworden ist. Denn die Sozis vergessen die werktätige Bevölkerung nicht. Doch auch die hiesigen Grünen wissen, worauf es wirklich ankommt: marode Straßen zur Verkehrsberuhigung, feministische Bilderstürmerei usw. Kurz: Der Schwachsinn nimmt kein Ende.

Völlig unverständlich also, warum es so viele Menschen gibt, die für die bevorstehenden Wahlen eine echte Alternative zu SPD, Grünen und den anderen bürgerfernen Parteien sowie zu sozialistischen und rechtsradikalen Rattenfängern suchen, oder?

↔Johann Fritsch,

↔Klein Wietzeetze

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