Online: 08.09.2016 - ePaper: 09.09.2016

Hochwasserdemenz?

Betrifft: Artikel "Stillstand am Nicht-Deich" (EJZ vom 13. August)

Wenn ordnungsgemäße, fristgerecht gestellte Anträge nicht auf die Tagesordnung genommen werden und wenn während der Ratssitzung Anträge zur Tagesordnung nicht behandelt werden, dann zeugt dies von grober Missachtung der Bürgerinnen und Bürger sowie der von ihnen gewählten Ratsmitglieder durch den Bürgermeister Klaus-Peter Dehde. Und: Es ist ein Verstoß gegen die Kommunalgesetze und/oder Gemeindeordnung.

Nicht zuletzt deshalb verlor die Gemeinde zwölf wertvolle Monate, da für 2017 keine Fördermittel beantragt wurden. Da es sich bei diesem unglaublichen Verhalten nicht um einen Einzelfall handelt, kann von einer gezielten Methodik zur Steigerung des Selbstwertgefühls des Herrn Dehde ausgegangen werden. Dass derartige, formaljuristische Eiertänze einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten würden, dürfte jedermann klar sein. Die Einwohner der Gemeinde Neu Darchau haben es am 11. September in der Hand, Schaden von der Gemeinde abzuwenden.

↔Günter Hölzer, Schutschur

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