Online: 07.10.2016 - ePaper: 08.10.2016

CIA-Chef ein Verschwörungstheoretiker?

Betrifft: Foto "Kreuz aus Wolken am Himmel" (EJZ vom 2. September)

Bei seiner Ansprache im Juni 2016 vor dem CfR (Council on Foreign Relations) sagte der US-Chef des CIA-Geheimdienstes, John O. Brennan, Folgendes: "Ein weiteres Beispiel ist die Reihe an Technologien - oft kollektiv als Geoengeneering bezeichnet - das potenziell dabei helfen kann, die Wärmeeffekte des globalen Klimawandels umzukehren. Eines, was meine Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist das stratosphärische Aerosolsprühen, oder SAI, eine Methode, die Stratosphäre mit Partikeln zu besamen, die dabei helfen können, die Sonnenwärme zu reflektieren, auf die gleiche Weise wie Vulkanausbrüche es tun."

Nun ist die Katze offiziell aus dem Sack. Jetzt wissen wir, dass es sich bei "Chemtrails" um das "stratosphärische Aerosolsprühen" oder "SAI, eine Methode, die Stratosphäre mit Partikeln zu besamen" handelt. Da es sich um einen großflächigen, andauernden Eingriff in die Natur handelt, ist es notwendig zu wissen, mit jeweils welchen Partikeln die Stratosphäre besamt wird (werden soll). Da Geoengineering vieljährig dem Geheimhaltungsprinzip unterlag und mehrere Personen dran beteiligt sind, handelt es sich in der Tat um eine Verschwörung. Als Brennan das vor dem CfR sagte, gab es keinen Aufruhr im Publikum, kein Anzeichen dafür, dass irgend jemand überrascht war. Er sagte ja auch nur, dass das SAI-Programm seine Aufmerksamkeit gewonnen habe. Er sagte nicht ausdrücklich, dass das Programm schon laufe.

Aber wenn man die seltsamen "Wolken" am Himmel sieht, kann man schon stutzig werden, besonders, wenn man vorher gesehen hat, dass das Spuren von Flugzeugen sind. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen, um das genau zu beobachten.

Ob das SAI als Experiment zulässig sein kann, wenn man es von Standpunkt der Luft- und Lebensqualität aus betrachtet, ist zu bezweifeln. Auch wenn man überlegt, wie lange das scheinbar schon praktiziert wird (wird bereits im Erdkundebuch von 2010 "Durchblick Realschule Kl. 9/10 erwähnt), und welche Folgen es hat. Aber auch hier ist ein Fall, dessen Verbindung von Erkrankungen und SAI wohl kaum nachgewiesen wird. Man kann man sich unmöglich für diese Aktion aussprechen, außer man ist ein Anhänger des überbordenden Kapitalismus und des ungebrenzten Wachstums, dem es völlig gleichgültig ist, dass unsere Erde ruiniert wird. Ich ziehe diesen Schluss, weil eben diese Ansprüche zur Ausbeutung und zum Ausbluten unserer Lebensgrundlage führen.

↔Petra Jeleniewski,

↔ Gorleben

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