Online: 24.10.2016 - ePaper: 25.10.2016

Silke Müller-Schulz (Breese in der Marsch) zur  EJZ vom 11. Oktober:

Großes Lob

Terror im Fernsehen. Dannenberg ist der Zeit voraus. Terror einer Gerichtsverhandlung, wo die Zuschauer die Schöffen sind und entscheiden, ob der Angeklagte schuldig oder nicht schuldig ist. Doch warum in die Ferne schauen? Wir waren am Freitag zur Premiere des "Dramas" mit dem Titel "Es wird mehr Überlebende als Tote geben - Die Gerichtsverhandlung" in Hellas Theaterclub.

Wir haben uns als Zuschauer von Anfang an als Schöffen in einem Gerichtssaal gefühlt. Ein Bus wird entführt, die Fahrt geht Richtung Zwischenlager nach Gorleben, wo die Entführer die "Kartoffelscheune" in die Luft sprengen wollen. Der Angeklagte verhindert den Anschlag im Alleingang. Doch 27 Menschen sterben dabei. Es war aufregend und spannend zu diskutieren und zu entscheiden, ob der Angeklagte schuldig oder nicht schuldig ist. Großes Lob an die Autorin und den hervorragenden Schauspielern mit ihren unterschiedlichen Charakteren. Es war für uns ein Wechselbad der Emotionen. Danke für diesen spannenden Abend. Also, warum in die Ferne sehen?

 

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