Online: 23.11.2016 - ePaper: 24.11.2016

"Durchimpfung" ein Milliardengeschäft

Jürgen Pötschik, Prießeck zur EJZ vom 14. November

Zu den "schlechten Impfquoten" im Land Niedersachsen: Alle Jahre wieder wird dieses Thema durch die Medien gejagt. Die Befürworter klagen, dass keine "Herdenimmunität" erreicht werden kann und diese und jene Krankheit immer noch nicht ausgerottet werden konnte. Es kostet einige Mühe, sich über andere Kanäle als den "Mainstream" zu informieren und läuft immer Gefahr, auch dort desinformiert zu werden. Die einzige Methode, eine relative Sicherheit zu erlangen, ist, sich Informationen und Meinungen aus einem großen Meinungsspektrum zu besorgen. Vorträge und Leserbriefe des Herrn Waltke geben Erfahrungen aus erster Hand wieder.

Kritisch zu betrachten sind Empfehlungen der STIKO, der Ständigen Impfkommission, die offizielle Empfehlungen für Impfungen herausgibt: Von deren Mitgliedern erhalten mehr als zwei Drittel (zurzeit zwölf von 17) Honorare und Gehälter aus Unternehmen der Pharmaindustrie. Wie sonst lässt sich erklären, dass die STIKO inzwischen 38 Impfungen in den ersten zwei Lebensjahren empfiehlt?

Tatsachen sind: Ihre geimpften Kinder werden in vielerlei Hinsicht kränker als nicht geimpfte Kinder. Das Ergebnis basiert auf einer breit angelegten Studie des Robert-Koch-Instituts. Mütter, die die Kinderkrankheiten hatten, können ihren Kindern eine natürliche Grundimmunisierung mitgeben, sodass die Kinder diese Krankheiten gut überstehen. Danach haben die Kinder eine lebenslange Grundimmunisierung gegen die Krankheit. Werden die Kinder unnötigerweise gegen die Krankheiten geimpft, können sie den künstlichen Immunschutz später ihren Kindern nicht weitergeben. Wenn also, liebe Leserschaft, ihre Kinder gegen Masern geimpft werden, wird es ihren Enkeln, sollten sie einmal mit dem Masern-Erreger in Berührung kommen, deutlich schlechter gehen als noch ihren Großeltern mit der gleichen Krankheit.

Die Massenimpfungen sorgen nicht für die Ausrottung von Krankheiten, sondern von natürlichem Immunschutz. Die Risiken müssen Sie, liebe Eltern, in jedem Fall und für jede Impfung abwägen. Aber dafür müssen Sie alle relevanten Risiken kennen. Viele Ärzte - und jetzt möglicherweise auch das Gesundheitsamt - scheinen mir gefährlich einseitig informiert zu sein. Mit einseitiger (Des-)Informiertheit kann man keine informierte Entscheidung treffen.

Wenn Sie "gebeten werden", den Impfausweis ihres Kindes im Kindergarten oder der Grundschule abzugeben, wäre die Abgabe freiwillig. Das Impfen ihrer Kinder ist ebenfalls ihre private freie und hoffentlich informierte Entscheidung. Wenn man Sie unter Druck setzt, haben Sie alles Recht auf Ihrer Seite, sich zu wehren. Daran kann auch die Empörung des Herrn Piel nichts ändern. Und schließlich: Die angestrebte "Durchimpfung" einer ganzen Bevölkerung ist ein Milliardengeschäft. Kann es sein, dass dies ein Anreiz für die Verbreitung einseitig positiver und die Unterdrückung negativer Überzeugungen ist?

 

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