Online: 25.11.2016 - ePaper: 26.11.2016

Ungeimpfte Kinder gesünder als geimpfte

Betrifft: Kommentar von Benjamin Piel zum Thema Impfungen (EJZ vom 15. November)

Herr Piel vertritt in seinem Kommentar zum Thema Impfungen Mainstream-Meinung und beteiligt sich am Impf-Mobbing, indem er die falsche, einfach zu widerlegende These vertritt, Eltern, die ihre Kinder nicht impfen, seien asozial, weil sie nicht zum "Herdenschutz" beitragen. Darüber hinaus wird der Amtsarzt mit seiner Vermutung zitiert, die "Hauptursache für die Impfmüdigkeit der Wendländer seien alternative Weltanschauungen und diffuse Verschwörungstheorien gegenüber den Pharmariesen". Was für ein Unsinn.

Die Eltern, die aus bewusster Entscheidung ihre Kinder nicht impfen lassen, können ein Lied davon singen, wie schwer es heutzutage ist, diese Haltung gegenüber Ärzten, Kindergärten und Ämtern durchzuhalten. Fest steht, dass die Entscheidung, sein Kind nicht zu impfen, nur von solchen Eltern getroffen wird, die sich zuvor sehr ernsthaft mit dem Für und Wider auseinandergesetzt haben und die dann in voller Verantwortung nach bestem Wissen und Gewissen für ihre Kinder entscheiden. Eigentlich entscheiden sie sich nicht nur für ihre Kinder, sondern schon für mögliche Enkelkinder. Denn nur Mütter, die die "echten" Masern durchgemacht haben, können später ihren Säuglingen Nestschutz gegen Masern bieten.

Dabei täte gerade zum Thema Impfung investigativer Journalismus gut, was in Zeiten des Internets gar nicht so schwer ist. Da würde Herr Piel schnell erfahren, dass das Kind, das im letzten Frühjahr in Berlin angeblich den Masern zum Opfer gefallen sein soll, an einem nicht erkannten Herzfehler verstorben ist. Aber genauso reißerisch wie die erste Falschmeldung durch die Medien geisterte und fast eine Masern-Massenpanik auslöste, genauso schamhaft wird diese Tatsache nun von den Gesundheitsbehörden und den behandelnden Ärzten verschwiegen. Auch würde sich lohnen, einmal nachzuhaken, wie sehr die Ärzte der "STIKO" (das sind die Experten, die die Impfempfehlungen aussprechen) mit der Pharmaindustrie verbandelt sind. Oder wie verstrickt die WHO (Stichwort "Schweinegrippe") und die Bill-Gates-Stiftung mit den Pharma- und Gen-Technik-Multis sind. Oder eine Recherche zur "KiGGS" Studie des Robert Koch-Institutes. Da könnte man erfahren, dass dieses hochwissenschaftliche Institut seine eigene Studie mit statistischen Tricks manipuliert, damit eben nicht herauskommt, was nicht herauskommen darf: dass ungeimpfte Kinder gesünder sind als geimpfte.

Für mich steht fest, dass die Hauptgefahr bei den epidemischen Kinderkrankheiten wie den Masern nicht von bösen Erregern ausgeht, sondern von den durch Armut, Unterernährung und schlechte hygienische Verhältnisse geschwächten Körpern, auf die sie treffen. So lange es die reichen Industrienationen nicht ernsthaft angehen, 800 Millionen Hungernde satt zu machen, so lange empfinde ich die Impfkampagnen der WHO und der Bill-Gates-Stiftung als geheuchelte, gut getarnte Geschäftemacherei.

↔Herbert Waltke,

↔Jameln

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