Online: 16.12.2016 - ePaper: 17.12.2016

Verantwortung für den Wolf übernehmen

Betrifft: Der Wolf, die Politik und die Medien

Der Wolf - für die Medien ein "Dauerbrenner" ­- für die Politik, je nach Parteigusto, ein Freund oder Unruhestifter - für den Bürger, der in diesem Lande noch Steuern zahlt, ein teurer "Bursche", der viel Geld kostet und dies mit steigender Tendenz. Dieses Mitgeschöpf verspeist als Allesfresser von der Maus bis zum Hirsch, vom Dackel bis zur Kuh eben einfach alles - wie es der Name Allesfresser beinhaltet - mit dem gleichen Appetit wie wir, verbunden mit einer Vermehrungsquote, von der dieses Land nur träumen kann - uns selbst betreffend.

Dies dem Wolf anzukreiden wäre zynisch... Homo "sapiens" - der Vermeintliche - ist mal wieder Täter und Gelackmeierter zugleich. Der menschliche Tross, der "Wölfchen" begleitet und gut mit ihm Kasse macht, ist den meisten von uns bestens bekannt. Parteien fürchten um ihr "Stimmvieh" - viele Wahlen stehen vor der Tür. "Wölfchen" - so innig geliebt - verursacht da Magenstechen. Eine "Ikone" im Zwielicht? Der ländliche Raum plötzlich wiederentdeckt? Jagende Menschen vielleicht Exekutionsgehilfen? Bürger noch ansprechbar für ein grün-grünes Wolfssystem?

"Isegrims" Freunde - für euch heißt die Devise: Verantwortung übernehmen. Die Liebe zu einer Frau kann teuer sein - für "Wölfchen" auch. Bezahlt selbst euer Hobby aus eurer Tasche. Wer den Bürger als kostenlosen "Dienstleister" betrachtet, wird hoffentlich bald sein "blaues Wunder" erleben.

Reinhard Heck, Hitzacker

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