Online: 23.12.2016 - ePaper: 24.12.2016

Kontrollen erforderlich

Betrifft: Artikel "Kein Kreisverkehr in Sallahn" (EJZ vom 6. Dezember) und Leserbrief "Beten für Sallahns Kreuzung" von Ulrike Giese (EJZ vom 17. Dezember)

Der Leserbrief von Ulrike Giese ist ausführlich genug, um die Situation hier in Sallahn treffend zu beschreiben. Hier noch ein Vorschlag dazu: Diese Kreuzung hat alles, was eine Kreuzung zwischen zwei Kreisstraßen (K 8 und K 18) haben muss: Stoppschilder für die K 18 und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h für die K 8. Damit ist nach der Straßenverkehrsordnung alles geregelt, aber nur ein geringer Prozentsatz der Automobilisten hält sich daran. Nach meinen Beobachtungen - die natürlich nicht repräsentativ sind - hält höchstens jeder vierte Autofahrer, kommend aus Richtung Clenze, am Stopp-Schild auf der K 18 auch tatsächlich an. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h wird auch nur manchmal ansatzweise zur Kenntnis genommen. Dort herrscht die Grundannahme: "Letztes Mal ist ja auch keiner gekommen..." Bauliche Veränderungen bräuchten wir - außer für Fußgänger und Radfahrer - keine, wohl aber eine sporadische Überwachung der Einhaltung von Stopp-Schild und Geschwindigkeitsbegrenzung.

Eine Vorgabe ist nur solange etwas wert und wirksam, wie sie auch kontrolliert wird. Das muss auch geschehen, bevor die Statistik für Unfälle mit Verkehrstoten für die Sallahner Kreuzung mindestens einen einstelligen Wert annimmt.

↔Volker Müller,

↔Sallahn

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