Online: 27.01.2017 - ePaper: 28.01.2017

Gott nicht im TV verspotten

Betrifft: Blasphemie im Fernsehen

Wenn, wie vor Kurzem im Ersten Fernsehprogramm geschehen, eine Werbung gebracht wird, die Jesus Christus und seine Allmacht verspottet, dann macht mich das traurig und wütend zugleich. Traurig, weil im Geburtsland der weltumgreifenden lutherischen Reformation heute Leute leben, die ganz öffentlich Jesus Christus lächerlich machen, die Botschaft der Bibel verhohnepipeln. Und wütend, weil im Zuge der Meinungsfreiheit der christliche Gott durch den Kakao gezogen wird, nicht aber der muslimische Allah. Da hat man Angst, denn das könnte zu Blutvergießen führen. Muslime schrecken nicht davor zurück, das Wertvollste in ihrem Leben mit allen Mitteln zu verteidigen. Gibt es denn in Deutschland keine Erkenntnis des Anstands, der Würde des Menschen? Darf man wirklich das, was mir hoch und heilig ist, wie ein frecher Schuljunge im mit Steuergeldern finanzierten Sender verspotten?

↔Friedel Hofmann,

↔Schnackenburg

^ Seitenanfang