Online: 06.02.2017 - ePaper: 07.02.2017

Grundgesetz schützt das Leben

Betrifft: Artikel "EJK: Nein zu Abtreibung" und "Gesundheitsministerin Rundt bedauert Entscheidung der Elbe-Jeetzel-Klinik" (EJZ vom 4. Februar)

Aus der Rede im Niedersächsischen Landtag am 23.11.2016 von unserer Frau Sozialministerin Cornelia Rundt: "Wenn sich Frauen Verhütungsmittel nicht oder nur schwer leisten können, versteht es sich von selbst, dass sie damit dem Risiko einer ungewollten Schwangerschaft ausgesetzt sind. Kommt es dann zum Schwangerschaftsabbruch aufgrund der Notlage der Frau, besteht bei Bedürftigkeit ein gesetzlicher Anspruch auf Übernahme der Kosten für den Abbruch durch das Land. Was aber viel schwerer wiegt, sind die erheblichen physischen und psychischen Belastungen, die häufig mit einem Schwangerschaftsabbruch einhergehen."

Nun frage ich: Warum bedauert Frau Rundt in dem EJZ-Artikel, was doch eher das Gegenteil ihrer Meinung vom 23.11.16 ist, wo sie, sehr richtig (!), von den schwerer wiegenden psychischen und physischen Belastungen bei Schwangerschaftsabbruch sprach?

Vorrangige Aufgabe eines Arztes ist doch Rettung von Leben und nicht dessen Vernichtung! Sicher gibt es Ausnahmefälle, wo eine Mutter und Familie durch Austragen des Kindes ernsthaft gefährdet ist. Aber das müsste immer erst gründlich überprüft werden. Es gibt Alternativen zur Abtreibung, Einrichtungen, in denen das Austragen des Kindes in vielfacher Weise unterstützt wird. Von Übervölkerung kann für Deutschland nicht die Rede sein, so die Bundeskanzlerin Frau Merkel! Eher ist doch die Geburtenrate in Deutschland zu niedrig. Und sogar unser Grundgesetz schützt das Leben, wovon das ungeborene Leben nicht ausgenommen wurde.

Wir begrüßen mit Hochachtung die Entscheidung von Dr. Börner und der Capio-Klinik Dannenberg!

↔Manfred Olszewski,

↔Kovahl

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