Online: 09.02.2017 - ePaper: 10.02.2017

Wohnortnahe Geburtshäuser fördern

Betrifft: Artikel "EJK: Nein zu Abtreibungen" (EJZ vom 4. Februar)

Ich bin eine neugierige und begeisterte Elbe-Jeetzel-Zeitungsleserin und staune oft über die Wendland-Aktivitäten aufgrund der Atommülltransporte und liebe die hügelige, waldreiche Natur, die Kultur, Kunst und Kreativität. Zu den außergewöhnlichen Wendländern passt der außergewöhnliche Chefarzt der Gynäkologie, Thomas Börner, der ohne Menschenfurcht das werdende Leben schützt und Christsein vorbildhaft lebt. Landauf, landab schließen Geburtshäuser, und Frauen in Wehen müssen zur Geburt oft weite Strecken in Kauf nehmen, oft lebensbedrohlich für Mutter und Kind. Wie glücklich wären wir Mütter, wenn unsere Gesundheit bei Beginn der Wehen gewährleistet wäre durch die Fürsprache unserer Gesundheitsministerin Rundt für wohnortnahe Geburtshäuser. Wo bleibt hier die Gewährleistung des Sicherstellungsauftrages? Ein großes Fragezeichen steht vor meiner Stirn über die Aussage der angemessenen Entfernung des Wohnortes zu einer Klinik bezüglich einer Abtreibung. Sind wir ein so armes Land, dass wir ungewollt schwangeren Frauen in Not nicht die nötige Hilfe zum Leben geben können? Wohin steuert unsere Menschheit ohne Kinder? Wie unsagbar glücklich macht mich meine Familie und wie erfüllt mich das Lachen aus Kindermund.

↔Petra Maria Rahlfs,fünf Kinder, ein Schwiegerkind,↔drei Enkelkinder,

↔Wrestedt

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