Online: 09.02.2017 - ePaper: 10.02.2017

So nicht

Betrifft: Artikel "EJK: Nein zu Abtreibungen" (EJZ vom 4. Februar)

Inzwischen haben sich die neuesten Nachrichten durch viele Medien und auch im Ministerium in Hannover verbreitet und nicht nur Erstaunen, sondern auch völliges Unverständnis ausgelöst. Es kann und darf nicht sein, dass eine einzelne Person solch eine schwerwiegende Entscheidung trifft und von der Krankenhausleitung auch noch bestätigt wird. Wenn eine Frau sich zum Schwangerschaftsabbruch entschließt, hat sie sich das reiflich überlegt, und es muss eine Indikation vorliegen. Was ist, wenn die Schwangerschaft durch eine Vergewaltigung verursacht wurde oder das Leben oder Gesundheit der Frau gefährdet sind?

Warum kann die Krankenhausleitung keine vernünftige Regelung finden, gemeinsam mit dem Arzt, der seinen Glauben leben möchte und den Frauen, die in Not sind? Ich biete die Einrichtung eines Runden Tisches an als Einladung an alle Betroffenen und kompetenten Fachleute.

↔Barbara Kirchner, Breselenz

^ Seitenanfang