Online: 14.02.2017 - ePaper: 15.02.2017

Als Spuk verhöhnt

Betrifft: Artikel "Meister der leisen Töne" (EJZ vom 4. Februar)

Eigentlich ist es ja müßig, auf Thomas Janssens Ergüsse einzugehen. Doch da ich selbst das Konzert von Giora Feidmann erlebt habe, kann ich diesen Artikel nicht unwidersprochen lassen. Es ist unerträglich, dass Janssen das von vielen Zuhörern spontan gesungene Shalomlied, das auch von Giora Feidmann angestimmt wurde, als Spuk verhöhnt, insbesondere in einer Zeit, in der Millionen Menschen vor Kriegen auf der Flucht sind und Frieden nötiger denn je ist, auch zwischen Israel und den Palästinensern. Giora Feidmann hat dies mit Worten und Musik deutlich gemacht. Aber Thomas Janssen will oder kann nicht verstehen.

↔Dr. Annemarie Lang, Loge

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