Online: 17.02.2017 - ePaper: 18.02.2017

Aufstand für das Leben

Betrifft: "Nein zu Abtreibungen" (EJZ vom 4. Februar)

Es ist doch erschreckend zu sehen, was geschieht, wenn sich zwei Ärzte für das Leben einsetzen. Da stehen Herr Börner und Herr Dr. Fröhling für die Ungeborenen ein. Die Menschen unseres Landes sollten sich freuen und ihnen dafür dankbar sein. Doch stattdessen geht ein Aufschrei dagegen los. Man glaubt es kaum, was damit losgetreten wird. Es wird selbst von der Politik indirekt mit Kürzungen von Geldern gedroht, was nicht nur diktatorisch, sondern rechtlich verboten ist. Auch Stimmen der Kommunalpolitiker weisen darauf hin, dass jede Frau selbst entscheiden soll, was sie mit dem eigenständigen Leben des ungeborenen Kindes tun soll.

Nun, hier wird nicht nur das Leben, welches kein Zellklumpen ist, dem Tod ausgeliefert, sondern auch die werdende Mutter wird im Stich gelassen. Es gehört doch bekannterweise immer auch der Mann dazu. Was für Folgen es hat, ist dann nebensächlich. Neben gesundheitlichen Komplikationen, die eintreten können, ist auch die psychische Belastung sehr hoch für die Schwangere.

Und das eigenständige, ungeborene Kind? Ob die Befürworter der Abtreibung wissen, was geschieht? Bei der Ultraschalluntersuchung kann man an dem Ungeborenen sehr gut die Gliedmaßen erkennen. Diese werden im Mutterleib bei einer Abtreibung zerstückelt, ohne dass das Kind vorher betäubt wird. Und dann reden Menschen davon, dass, wer für das Leben vor der Geburt einsteht, im Mittelalter lebt.

Es ist umgekehrt. Solche Grausamkeit darf es doch in einem so zivilisierten Land nicht geben. Wir sind über die Leitung der deutschen Capio enttäuscht, dass sie nicht zu ihrem Personal steht, welches sich für das Leben einsetzt. Statt sie zu belohnen, werden sie kaltgestellt.

Hier mag es um Machtinteressen und Gelder gehen, auf Kosten der ungeborenen Kinder. Wir bedanken uns bei Herrn Börner und Herrn Dr. Fröhling für ihr Engagement, das ihnen ihren Arbeitsplatz kostet und allen Menschen, die sich durch ihre Stimme für das Leben einsetzen. Sie werden uns fehlen und sind ein großer Verlust für unseren Landkreis.

Gottes Wort sagt: "Du sollst nicht töten!" (2.Mose20,13). Wer sich für das Leben einsetzt, steht unter Gottes Segen.

↔Katja und Rüdiger Treichel,

↔Neu Tramm

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