Online: 21.02.2017 - ePaper: 22.02.2017

Schwarzer Tag für die Klinik

Betrifft: "Nein zu Abtreibungen" (EJZ vom 4. Februar)

Hiermit möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Börner und Herrn Dr. Fröhling bedanken für ihre positive Einstellung zum Leben der ungeborenen Kinder. Ich finde es sehr bedauerlich, dass es immer noch Menschen gibt, die meinen, sie könnten über Leben und Tod eines anderen Menschen entscheiden. Nicht der Einsatz für das Leben der ungeborenen Kinder, sondern die Anmaßung über Leben und Tod zu entscheiden, ist mittelalterlich. Leider wird auch oft das Beispiel der schwangeren Mutter in Lebensgefahr zur Regel gemacht, um eine Abtreibung zu rechtfertigen.

Umso mehr freue ich mich, dass beide so eine mutige Entscheidung getroffen haben und stehen voll und ganz an Ihrer Seite. Auch wir glauben an den lebendigen Gott, der das Leben erschaffen hat und an Jesus Christus, Gottes Sohn, der die Kinder besonders wertachtet. In seinem Wort, der Bibel, heißt es klar: "Du sollst nicht töten!", und das gilt von der Zeugung eines Kindes an bis zum Ende eines Erdenlebens.

Leider musste ich jetzt durch die Medien erfahren, dass Thomas Börner die Klinik verlässt. Dies ist mit Sicherheit ein großer Verlust. Genauso ist es für die Klinik ein Rückschritt, dass jetzt offiziell wieder Abtreibungen vorgenommen werden. Es ist ein schwarzer Tag für die Ungeborenen und die Klinik in Dannenberg, für Lüchow-Dannenberg sowie die Deutsche Capio. Wir wünschen Herrn Börner und Herrn Dr. Fröhling von Herzen Gottes Segen und die Kraft Gottes auf dem weiteren Weg, weiterhin zu ihrer sehr guten Einstellung zu stehen.

Ray Virtue, Pastor der

Bibel-Baptisten-Gemeinde,

Lüchow

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