Online: 24.02.2017 - ePaper: 25.02.2017

Erster Platz bei Schildbürgerstreichen

Betrifft: Artikel "Stunk ums neue Dorf" (EJZ vom 18. Februar)

Hitzackers "Politiker" sind stets zur Stelle, wenn es gilt, den ersten Platz an Schildbürgerstreichen zu behaupten. Dieses verträumte Städtchen ist über seine Grenzen hinaus dafür bestbekannt und kämpft offensichtlich darum, diese einzigartige Spitzenstellung gegen jedweden Angriff zu verteidigen.

Nach Heckenschützenart wird gefeuert - niemand weiß präzise, woher und von wem die Schüsse kommen. Beginnen die Erkenntnisse zu reifen, wem das ganze unausgegorene "Ideenkonglomerat" zuzuschreiben ist, setzen die Verantwortlichen prompt nach altbewährter Manier ihre Nebelkerzen ein. Siehe auch den Bahnhof Leitstade.

Das Integrationsobjekt "M+W" (Mertins und Wedler) auf der grünen Wiese ist der nächste Streich. Dass die Anwohner mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten (müssen?), um nicht als "Rechte" zu gelten, ist für mich als freier Bürger mit weitem Horizont in keiner Weise nachvollziehbar.

Nachvollziehbar ist für mich ebenfalls nicht, dass in Hitz-ackers Fachwerk mit dazugehöriger Historie nicht Wohnprojekte in Angriff genommen werden, wie sie auf dem Acker kreativlos machbar sind.

All dies ist in vielen abgeschiedenen Regionen Deutschlands machbar. Voraussetzung dafür ist ein "unverbauter" kreativer Blick und Geist über den eigenen Tellerrand hinaus - ut sit mens sana in corpore sano. Diesen gesunden Geist in einem gesunden Körper kann ich allen Beteiligten nur wünschen.

↔Reinhard Heck,

↔Hitzacker

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