Online: 03.03.2017 - ePaper: 04.03.2017

Soziale Selbstbedienung

Betrifft: Was heißt Solidargemeinschaft?

Eigentlich dachte ich immer, dass jeder Staat für sich und in sich eine eigenverantwortliche Solidargemeinschaft ähnlich einer Versicherung ist, in die man einzahlt und aus der heraus für die Einzahler Dinge erledigt werden. (Sozialwesen, Schulen, Straßen usw.) Was hier aber von den sogenannten Volksvertretern und Postenjäger (Frau Merkel, "Es gibt keine Obergrenze, wir schaffen das") mit dem Geld der Einzahler geschaffen wurde, ist für viele ein großer sozialer Selbstbedienungsladen. Man kommt zum Beispiel als Wirtschaftsflüchtling nach Deutschland, und schon weiß man - da man ja gut vernetzt ist -, wie man sich den sozialen Selbstbedienungsladen zu Nutze macht. Jeder nimmt sich, was er nur kriegen kann, wenn möglich auch mehrfach. Man hat schließlich Rechte. Pflichten sind für die anderen.

Auf die Idee, Geld selber zu erwirtschaften und nur dieses auszugeben, kommen immer weniger Menschen und auch Staaten. Sie haben sich an das Alimentieren gewöhnt. Es interessiert sie auch nicht, wo das Geld für sie her kommt, ob nun für sie andere arbeiten müssen, es gedruckt wird oder es auf den Bäumen wächst, sie fordern. Sie setzen Kinder in die Welt, die andere ernähren müssen. Ich frage mich, wie verantwortungslos und asozial sind diese Menschen?

Die sogenannten Volksvertreter greifen in ihrer Regulierungswut (was natürlich viele staatliche ABM-Posten schafft) als Gutmenschen überall ein, selbst in die Natur. Dieses führt dazu, dass Eigenverantwortung genommen wird und die Natur aus dem Gleichgewicht gerät. Von den vielen perversen Kriegen, die sie aus vornehmsten Gründen führen, einmal ganz abgesehen. Schlaue Menschen sagten einmal, die Natur regelt alles von selbst. Das ist natürlich nicht gewollt. Man fragt sich, was sind das für Volksvertreter, die den Menschen Versprechungen machen, bei denen jeder normale Mensch weiß, dass dies nicht funktionieren kann. Geht es in die Hose, haben sie plötzlich Gedächtnislücken.

Sind jetzt Menschen gegen diesen Irrsinn, werden sie diffamiert, und man stellt sie an den Pranger. In der Türkei lebend, würde man sie einfangen und hinter Gitter stecken. Diese Möglichkeit ist Traum vieler Regierenden. So funktioniert Demokratie. Es gibt natürlich auch noch die Möglichkeit der Wahl. Hier kann man dann den Teufel gegen den Beelzebub tauschen.

Paul Klußmann, Hitzacker

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