Online: 17.03.2017 - ePaper: 18.03.2017

Kopfsteinpflaster vervielfacht Autogeräusche

Betrifft: "Ihre EJZ heute" (EJZ vom 3. März)

Man mag das Kopfsteinpflaster in der Dannenberger Innenstadt romantisch finden, aber nur, wenn man nicht an ihm wohnt. Wenn ich in der Marschtorstraße im zweiten Stock frühstücke, vibriert der Tisch jedes Mal, wenn ein Bus oder Lieferwagen vorbeifährt. Wenn ich unten auf dem Gehweg stehe, denke ich auch nicht an Prag, denn der Verkehr ist so laut, dass ich mich nicht mehr normal unterhalten kann. Besonders deutlich wird der Schildbürgerstreich, der das Verlegen von Kopfsteinpflaster als Straßenbelag war, wenn man an der Kante steht, wo Asphalt in Kopfsteinpflaster übergeht: Das normale Fahrgeräusch eines Pkws vervielfacht sich plötzlich und wird fast ohrenbetäubend. Ich bin jedenfalls sehr froh, wenn das Kopfsteinpflaster gegen Asphalt getauscht ist.

↔Frank Scheibner,

↔Dannenberg

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